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Bendgate-Bullshit: T-Mobiles US-CEO wütet gegen iPhone-6-Plus-Kritiker

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John Legere ist dafür bekannt und berüchtigt, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Mehr noch: Der CEO von T-Mobile USA verliert vor laufenden Kameras gerne mal die Fassung. Jetzt mussten die Blogger dran glauben, die das #Bendgate des iPhone 6 ins Rollen brachten.

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Beim GeekWire Summit zog Legere auf die Frage, was er denn von seinem iPhone 6 Plus halte, gehörig vom Leder. „That’s horseshit“, eröffnete er seine Brandrede. Nachdem er sich zuvor demonstrativ auf sein Smartphone plumpsen ließ. Wer das erste Video zum Thema gesehen hätte, dem würde doch auffallen, unter welchem enormen Kraftaufwand der Blogger das iPhone verbiegen würde: „Die Venen traten aus seinem Finger hervor.“

Das iPhone 6 Plus sei ein „beeindruckender Super-Computer, der in die Hosentasche“ passen würde. Warum „zur Hölle“ würde man in also in die Hosentasche stecken und sich darauf setzen, fragt Legere in die Runde – und erntet dafür Szenenapplaus.

Die „neun Menschen, die sich auf ihr iPhone gesetzt haben“, bräuchte nach Auffassung des T-Mobile CEOs erstmal Hosen, die ihnen besser passen. Und wer ein Problem damit hätte, dass sich iPhones verbiegen, der soll einmal sein Notebook nehmen und darauf einen Handstand ausprobieren oder es gegen die Wand donnern.

Bendgate keine Auswirkung auf iPhone-Nachfrage
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Gleichzeitig stellt Legere auch fest, dass Bendgate dem Erfolg des iPhones keinen Abbruch getan hat. Tatsächlich ist der Run auf die Geräte weiterhin enorm. 20 Millionen Exemplare des iPhone 6 und des iPhone 6 Plus haben in den vergangenen Wochen die Besitzer gewechselt. Damit verkaufen sie sich laut Forbes doppelt so gut wie das iPhone 5s und 5c im selben Vorjahreszeitraum.

Das „Bendgate“ beschäftigt seit dem iPhone-Launch die Techszene. Unter anderem sorgte ein entsprechendes Video von ComputerBild dafür, dass die Redaktion von künftigen Apple-Events ausgeschlossen wird. Ein entsprechendes Video von einem verbogenen iPhone 6 Plus kommt auf YouTube mittlerweile auf über 50 Millionen Klicks.

Dass Legere Apple in diesem Fall in Schutz nimmt, darf aber auch nicht verwundern: T-Mobile ist um einen guten Draht zum Konzern aus Cupertino bemüht. Denn neue iPhones sind ein Garant für viel Kundenaufkommen in den Stores des Providers und sorgen dafür, dass Nutzer entweder ihre Verträge verlängern oder neue Verträge abschließen.

Für den T-Mobile-Mann stand laut eigener Aussage zum Amtsantritt ganz oben auf der Agenda, einen Deal mit Apple bezüglich der iPhones zu bekommen. Der hätte sich nachhaltig positiv auf die eigene Unternehmenskultur ausgewirkt. Im Gespräch zeigt sich Legere beeindruckt von den extrem hohen Qualitätsstandards, die unter anderem auch zu einer Verbesserung des T-Mobile-Netzes geführt hätten.

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Alle Kommentare

  1. IHN so schreibt man das nicht „in“. Außderdem habt IHR vergessen diesen Bendtest machten die Youtuber mit so ziemlich jedem Handy, keines verbog sich dauerhaft (S5 lies sich nicht biegen und das LG G flex bog sich zurück). Jounalistische Integrität ist nicht mehr Erwünscht?

  2. Ernsthaft? John Legere erklärt 45min was in der Telekomunikations-Industrie falsch läuft (und gibt ganz nebenbei eine Anleitung für Kundenservice, die sich jeder CEO hinter die Ohren schreiben sollte) und ihr schreibt über einen 10sek Ausschnitt über das iPhone 6+? WTF?

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