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Bilderdienst wird zum Protest-Kanal: China blockt Instagram nach Demonstrationen in Hongkong

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Die massive Protestwelle von Studenten in Hongkong für freie Wahlen und mehr Demokratie zeigt offenbar bei Regierungskreisen in Peking ihre Wirkung. Wie mehrere US-Blogs berichten, ist das Foto-Netzwerk Instagram in China nicht mehr erreichbar, nachdem die Facebook-Tochter mit Postings von den Protesten förmlich überflutet wird.

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Die Lage in Hongkong spitzt sich offenbar zu. Nachdem Studenten und Aktivisten der Freiheitsbewegung in Hongkong am Wochenende den Finanzdistrikt besetzt hatten, kam es zu scharfen Auseinandersetzungen mit der Polizei, bei denen Tränengas und Pfefferspray eingesetzt wurde, um die geschätzt 80.000 Demonstranten zu separieren.

Doch die Aktivisten harren aus und verbreiten mit Smartphone-Aufnahmen authentische Bilder der Lage, die sich in den sozialen Kanälen entsprechend schnell verbreiten. Unter dem Hashtag #OccupyCentral sind bislang mehr als 7000 Fotos gepostet worden.

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Um die Wirkung auf das restliche Land einzudämmen, wurde das Foto-Netzwerk nun offenbar für China gesperrt, wie The Verge und der Business Insider berichten. Die Zensur beliebter Internetdienste und Social Networks im Reich der Mitte ist nichts Neues: Auch die Angebote von Google, Facebook oder Twitter sind auf regulärem Wege in Festlandchina nicht erreichbar.

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