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Donaukurier-Verleger Schäff trennt sich von Chefredakteur Gerd Schneider

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Der Verleger des Ingolstädter Donaukurier, Georg Schäff, hat sich offenbar von seinem Chefredakteur Gerd Schneider getrennt. Schneider führte das Blatt seit 2011. Im Impressum firmiert seit Mittwoch Stefan König als Redaktionsleiter. Warum Schneider gehen musste - unklar.

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Dem Vernehmen nach sei Schneider morgens im Büro gebeten worden, das Impressum seiner Zeitung zu studieren. Da stehe er nämlich nicht mehr. Stattdessen firmiert Stefan König als Redaktionsleiter. Verleger Schäff ist auch Herausgeber der Zeitung.

Ähnlich abrupt war Schneider selbst 2011 auf den Chefposten gerückt, als Verleger Georg Schäff den damaligen Chefredakteur Michael Schmatloch seines Amtes enthob. Warum Schneider gehen musste, ist bisher unklar. Auf MEEDIA-Nachfrage lautet die Auskunft, man habe sich von Schneider „in gegenseitigem Einvernehmen“ getrennt.

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Schneider war u.a. bei der Mittelbayerischen Zeitung in Regensburg, davor Sportredakteur bei der Frankfurter Allgemeinen.

Die Gesamtauflage des Donaukurier lag im zweiten Quartal bei 84.934 Verkauften (Montag-Samstag), und damit wurden laut IVW exakt 2 Ausgaben mehr verkauft als im Vorjahresquartal. Was bemerkenswert ist, verlieren die meisten Regionalzeitungen doch signifikant an Auflage.

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