Anzeige

#Bendgate: Das iPhone 6 Plus und das Knick-Problem

Iphone6.jpg

Alle zwei Jahre wieder: Eine neue iPhone-Generation, ein neues Problem. Nach Antennagate und dem Maps-Debakel beklagen sich erste Nutzer nun über das iPhone 6 Plus: Das flachste und größte Apple-Smartphone würde schnell verbiegen und bekäme so leicht einen Knick, wird moniert. Bilder vom gekrümmten iPhone 6 Plus gehen viral.

Anzeige
Anzeige

Eine Frage spaltet Apple-Fans seit Freitag: iPhone 6 oder iPhone 6 Plus? Nach Jahren des Wartens hat Apples Kult-Smartphone einiges nachzuholen – schließlich war vor einer Woche noch ein vier Zoll großes Display das Maß aller Dinge. Nun haben Nutzer die Qual der Wahl: Tun es 4,7 Zoll, oder muss es unbedingt das 5,5 Zoll große iPhone 6 Plus sein?

Während der größere Bildschirm, die bessere Kamera inklusive der optischen Bildstabilisierung bei Video-Aufnahmen und mutmaßlich ein besser Akku im Grunde deutlich für das Apple-Phablet sprechen, muss man auch bereit sein, sich auf die schiere Größe einzulassen – mit zwei Fingern in der Bedienung, aber eben auch beim Transport.

Das gekrümmte iPhone 6 Plus geht viral

Bedeutet oft genug: Auf die Hosentasche kommt an. Weil das Zeitalter der Baggy Pants nun aber doch schon mindestens ein Jahrzehnt zurückliegt, kann es oft genug mit dem iPhone 6 Plus buchstäblich eng in der Hose werden. Mit fatalen Folgen, wie nun die ersten Nutzer beklagen: Zum Draufsitzen ist das iPhone 6 Plus mit einer Dicke von nur 7,1 Millimetern eher nicht gemacht.

Anzeige

Was dann passiert, haben Nutzer bild- und wortreich festgehalten: In den letzten 24 Stunden werden die sozialen Medien förmlich mit Horrormeldungen von verknickten iPhones überschüttet. Mehr noch: Wer „iPhone 6 Plus“ in Google eingibt, erhält bereits als ersten Ergänzungvorschlag „bend“, zu deutsch: „verbiegen“. Enorme 36 Millionen Einträge haben sich in den vergangenen Tagen in der Suchmaschine angesammelt.

Kein neues Smartphone-Phänomen

Der Gadget-Blogger Lewis Hilsenteger von Unbox Therapy hat Apples Phablet gestern einem Härtetest unterzogen, der erkennbare Spuren hinterlassen hat, wie das Video beweist: Unter Druckeinwirkung verbiegt das iPhone 6 Plus tatsächlich sichtbar. Fairerweise muss jedoch festgehalten werden: Der gekrümmte Smartphone-Rücken ist kein Apple-spezfisches Problem. Auch bei Sonys Xperia-Serie kam es etwa zu Klagen.

An der Börse hat das Krümmungs-Problem bislang keine Auswirkung. Im Gegenteil: Die Apple-Aktie legte gestern gegen den Marktrend um mehr als 1,5 Prozent auf 102,64 Dollar zu und notiert damit nur noch marginal unter dem jüngst aufgestelltem Allzeithoch. Aktionäre messen den vereinzelten Beanstandungen nach dem Verkaufsrekord zum Startwochenende offenbar bislang keine größere Bedeutung zu. Und: Beim noch dünneren iPhone 6 kam es bisher nicht zu Klagen…

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

  1. Ich frag mich wie eckig die Oberschenkel einiger Leute sind :).
    Vermutlich werden die Telefon nicht richtig in die Hosentasche gesteckt und beim hinsetzen faltet das Becken das Telefon zusammen. komisch ist halt das der Knick genau auf der anderen Seite ist! Wenn ich mein iPhone in die Tasche stecke dann doch nicht mit Display nach aussen ;). Ich glaub das ist eh eine Strategie anderer Hersteller. 😀

  2. Ich hatte jahrelang das ‚Samsung X820‘. Das ist sieben Milimeter dick und ich habe etliche Male draufgesessen. Hat das gute Stück problemlos ausgehalten. Und das Telefon hat mich damals nur knapp über hundert Euro gekostet.

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*