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Spiegel: Wirtschaftsmagazin Brand eins steht zum Verkauf

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Das Wirtschaftsmagazin Brand eins steht offenbar ganz oder teilweise zum Verkauf. Wie der Spiegel in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, will die Investmentfirma BMP ihre Anteile an dem Titel abgeben. BMP hält 35 Prozent. Die Verkaufs-Gespräche sollen schon länger laufen. Auch mit Ringier und Gruner + Jahr soll – zumindest zwischenzeitlich – geredet worden sein.

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Das Management um die Gründerin und Chefredakteurin Gabriele Fischer halten elf Prozent an dem Verlag. Insgesamt gibt es 14 Aktionäre. Laut New Business schreibt das Magazin schwarze Zahlen. Die Auflage ist allerdings rückläufig. Im zweiten Quartal lag der Gesamtverkauf bei 90.727 Exemplaren. Das entspricht einem Minus von 4.52 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

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Gegenüber dem Spiegel begründet BMP-Vorstand Oliver Borrmann die Verkaufsabsichten mit dem Argument, dass es an der Zeit sei „einen strategischen Investor an Bord zu holen“. Borrmann soll bis zu 25 Millionen Euro für das Magazin gefordert haben.

Wie die anderen Gesellschafter zu den BMP-Plänen stehen ist unklar. So zitiert der Spiegel Fischer mit den Worten: „Für einen einstelligen Millionenbetrag werden wir jedenfalls nicht verkaufen. Wir haben keinen Druck.“ Gegenüber Newsroom.de sagt am Sonntagmittag die Chefredakteurin allerdings: „Ich verkaufe ganz sicher nicht“. Zudem widerspricht sie dem Spiegel-Bericht, dass das Magazin komplett zum Verkauf stünde. „Richtig ist, dass brand eins eine AG ist und einer der Aktionäre – die Beteiligungsgesellschaft bmp – bei einem akzeptablen Preis zu einem Verkauf  bereit wäre“, so Fischer.

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Alle Kommentare

  1. Beim im Bahnhofsbuchhandel umsatzstärksten Wirtschaftsmagazin (mal bei dnv nachfragen) und dem am Kiosk seit Jahren bestverkaufenden monatlich erscheinenden WM mit Hilfe einer Momentaufnahme von -4,52 % (Quartalsvergleich) ein Verkaufsrückgangs-Szenario heraufzubeschwören… Mann oh Mann. Schon mal die langjährigen Verkaufsentwicklungen im Marktsegment Wirtschaftsmagazine betrachtet und dann geschaut, wo brand eins da im Vergleich steht? Und „…offenbar ganz…“ ist wohl auch eher dem Bereich „Kristallkugel-Journalismus“ zugehörig. Was hat Euch denn da geritten? Allen noch einen schönen Sonntag, Hardy Homann

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