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Subtil wie eine Brechstange: Helene Fischers Werbespots für VW Österreich

Ein toller Käfer.
Ein toller Käfer.

Die Schlagersängerin Helene Fischer ist überaus beliebt und erfolgreich - auch als Werbe-Testimonial. Nun wirbt die Chanteuse in drei Spots für die Österreich-Dependance von Volkswagen. Allerdings sind die Filmchen so platt wie Werbung aus den 70er Jahren. Eine echte Zielscheibe für Netz-Spott.

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Drei Spots mit Helene Fischer hat VW Österreich bei YouTube online gestellt. Einmal vergleicht die Sängerin die Treue ihrer Fans mit der Treue zur Marke VW (““Meine Fans sind treue Fans, ein wunderbares Gefühl, diesen Weg miteinander zu gehen. Und auch die VW Fahrer verbindet die Treue zur Marke VW.”), mal schwärmt sie von den Erinnerungen an vergangenen VW-Erlebnisse und posiert als Hippie-Mädel vor einem Bullie oder im weißen Overall vor dem “tollen Käfer” Herbie. Von ihrem Team erwartete sie im dritten Spot “höchste Verlässlichkeit und Qualität”. Genau wie bei …. Sie werden es erraten.

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Die Spots sind immer gleich aufgebaut. Zum einsetzenden Stampf-Rhythmus eines Helene-Schlagers legt sich die Blondine frisch frisiert und mit Weichzeichner gefilmt schnittig in die Kurve und sagt “Hallo, ich bin Helene Fischer.” Dann Geschwafel von treuen Fans und Qualität und wieder Schnitt auf die fahrende Helene, die erläutert, dass sie die “Helene Fischer Edition” des VW Golf Sportsvan fährt. Am Ende sagt: “Wir VW-Fahrer habens gut.” Werbung anno 2014 – so subtil wie eine Brechstange.

In den Kommentaren bei YouTube sammeln sich schon Spott und Häme über die platten Spots.

Die Spots erinnern mit ihrer naiven Botschaft und dem aufgesetzten Marken- und Qualitätsversprechen an TV-Werbung aus den 70er Jahren. Helene Fischer hätte sicher auch eine prima “Frau Sommer” abgegeben …

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Alle Kommentare

  1. Ich wunder mich immer noch wie toll unsere Mainstreampropaganda funktioniert.
    Als ein so genannter Helene Fischer Fan, mit seiner Diskriminierungsaussage, das Sauberimage der Sängerin nicht zerstören konnte, habe ich mir gedacht was kommt als nächstes. Die Mainstreampropaganda z.B. die Bildzeitung versuchte dieses mit aller Gewalt. („wird gesucht von Interpol“) was sich natürlich als eine Falschaussage dargestellt hat. Die Frage die sich mir stellt, könnte es daran liegen, dass Helene Fischer in Russland geboren ist und dass die Medien gesteuert werden, gegen alles was irgendwie mit Russland zu tun hat schlecht zu machen. Vielleicht könnten ihre Fans durch die Sängerin sogar Partei oder Verständnis für Russland empfinden.
    Und dieses passt in der Mainstreampropaganda definitiv nicht. Ich bin gespannt mit was für Mitteln diese Propaganda gegen Helene Fischer weitergeführt wird. Jeder sollte sich mal Gedanken machen ob unsere Medien wirklich Objektiv Berichterstattung betreiben oder ob wir nicht von diesen Manipuliert werden.

    Karl Heinz

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