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Charmant „Nein“ sagen im Job: So geht’s richtig

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Einfach mal ablehnen, "Nein" sagen - gar nicht so einfach, wenn Kollegen oder Freunde um Hilfe bitten, oder? So ertappt man sich allzu oft in Situationen, in die man nicht geraten wäre, wenn man einfach mal abgelehnt hätte. Eine Anleitung zum charmanten Nein.

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Dass es so schwer ist, „Nein“ zu sagen zu Personen, die man kennt, hat viele gute Gründe: Man könnte in naher Zukunft selbst einmal ihre Hilfe gebrauchen. Man will eine Beziehung nicht belasten. Man will seine Team-Kollegen nicht enttäuschen – und den Vorgesetzten möchte man erst recht nicht vor den Kopf stoßen.

Also beißt man immer wieder in den sauren Apfel und sieht sich plötzlich mit Aufgaben und Projekten konfrontiert, für die letztlich die Motivation fehlt – und damit der Erfolg des Unterfangens sowieso in Frage steht. Ein weiteres Problem: Überladen Sie Ihren Kalender mit Terminen und lasten sich permanent zusätzlich Verantwortung auf, verlieren Sie die wichtigen Dinge aus dem Fokus. Das ist weder der eigenen Karriere zuträglich, noch Ihrer Work-Life-Balance.

Reagieren Sie schnell

Einige Dinge gilt es zu beachten, wenn Sie eine Anfrage oder die Bitte um Hilfe ablehnen. Der wohl wichtigste Faktor ist die Zeit: Reagieren Sie schnell. Denn je länger Sie mit einer Antwort hadern, desto länger lassen Sie Ihr Gegenüber nicht nur im Ungewissen, sondern minimieren für die Person auch die Chancen, in Kürze einen adäquaten Ersatz zu finden.

Liefern Sie Argumente
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Lehnen Sie außerdem nie ohne Grund ab. Wenn Sie ein Projekt nicht annehmen wollen, dann liefern sie Argumente. Stimmt vielleicht etwas mit der generellen Aufgabenstellung nicht? Ist die Arbeit nicht gut bezahlt? Schätzt der Auftraggeber den Aufwand zu niedrig ein? Das sind mitunter mögliche Kritikpunkte, die Ihrem Gegenüber bei der Problemlösung helfen könnten.

Bieten Sie zudem Alternativen an. Schließlich ist Ihr Gegenüber in einer Situation, in der er/sie auf Hilfe angewiesen ist. Eventuell verfügen Sie über Kontakte oder Quellen, die dem anderen weiterhelfen. Dieses Wissen zu teilen, kostet Sie weder Geld noch Zeit. Mashable hat auf dieser Basis ein „Nein-Sage-Formular“ erstellt, dass MEEDIA an dieser Stelle ins Deutsche übersetzt hat:

Liebe(r) Name,

Danke für Deine Nachricht.

Ich bin so stolz darauf, dass Du…. und fühle mich geehrt, dass Du dabei an mich gedacht hast.

Ich muss nein sagen, weil …

Aber ich würde Dir gerne auf andere Weise meine Unterstützung anbieten.

[Hier Alternative einfügen]

Danke dafür, dass Du so ein(e) tolle(r) …. bist. Ich fühle mich geehrt, Teil Deiner Welt zu sein.

[Hier bieten sich noch einige Worte an, um die Person zu ermuntern weiterzumachen]

[Ihr Name]

Das ist nun freilich keine Garantie, dass Ihr Gegenüber nicht enttäuscht sein wird. Allerdings haben Sie sich auf diese Weise fair verhalten.

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Alle Kommentare

  1. „Ich habe leider vom Thema absolut keine Ahnung, aber wir könnten ja mal bei einem Kaffee darüber brainstormen“ wäre auch eine geeignete Antwort 😀 (wenn auch keine, die den Job sichert…)

  2. etwas übertrieben aber im Grunde gut.

    Der der Frage will etwas und wenn er es nicht bekommt ist er enttäuscht, das REcht hat er – egal wie zartfühlend ich ein NEIN zurückgebe.

  3. Wie verhöhne ich jemanden effektiv, der Hilfe will – das wäre der passende Titel zu dem Beitrag gewesen.

  4. Ein bisschen viel Schwulst – oder: „Ich fühle mich geehrt, Teil Deiner Welt zu sein.“ – das klingt ja eher wie Satire, vor allem wenn man dann gleich anschließend sagt, sorry, kann leider nicht helfen ….

  5. „Ich fühle mich geehrt Teil deiner Welt zu sein“ ????

    Das kann ja wohl nicht ernst gemeint sein.

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