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Warum Microsoft für Minecraft 1,9 Milliarden Euro zahlt

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Kann das gut gehen? Microsoft kauft für 2,5 Milliarden Dollar (1,9 Milliarden Euro) den schwedischen Spiele-Entwickler Mojang, der hinter dem erfolgreichen virtuellen Bauklötzchen-Spiel Minecraft steht. Die rege und einflussreiche Community des Games befürchtet den Anfang vom Ende für ihr geliebtes Spiel, so wie sie es bisher kannten. Microsoft plant das Spielkonzept in seiner Cloud und auf seinen Mobilgeräten weiter auszubauen.

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Damit passt Minecraft genau in die Strategie des Software-Konzerns aus Redmond, auf die Mega-Trends Mobile und Cloud zu setzten. Was den Fans des Spiels, das seit 2009 etwa 54 Millionen mal verkauft wurde, am meisten Kopfschmerzen bereitet, ist die Ankündigung der wichtigsten Macher hinter dem Game, aufzuhören oder bald aufhören zu wollen. So sagte der Spiele-Schöpfer Markus „Notch“ Persson ganz offen, dass er deshalb verkauft habe, weil im die Marke zu groß geworden sei und er sich künftig wieder um kleinere Projekte kümmern wolle.

Eines der Erfolgsgeheimnisse des schwedischen Spiele-Entwicklers, der lediglich 45 Mitarbeiter hat und im vergangenen Jahr jedoch einen Gewinn von 88 Millionen Euro erwirtschaftete, war bislang die enge Verzahnung zwischen den Machern und ihren treuen Fans.

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Nach Einschätzung einiger Beobachter wird Microsoft bei Minecraft künftig noch viel stärker auf eine Free-to-Play-Strategie setzen, die an Mikrotransaktionen gekoppelt ist. Heißt: Eine Basisversion ist kostenlos. Items und Zusatzfeatures kosten dann kleine Beträge.

Kurz nach dem Deal mit Microsoft sah sich Mojang bereits zu der Klarstellung gezwungen, dass die man derzeit keinen Grund sehe, warum Minecraft-Versionen für Microsoft-fremde Plattformen wie iOS oder Playstation gestoppt werden sollten. Die Fans und Kommentatoren sind trotzdem in Sorge.

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