Anzeige

FAZ-Chef Lindner muss handeln: 200 Stellen sollen wegfallen

FAZ-Geschäftsführer Thomas Lindner
FAZ-Geschäftsführer Thomas Lindner

An diesem Dienstag um 11 Uhr wird FAZ-Geschäftsführer Thomas Lindner seinen Mitarbeitern eine unangenehme Botschaft überbringen. Nach übereinstimmenden Informationen will der Verlag in den kommenden Jahren insgesamt 200 von 900 Stellen abbauen. Das Sparprogramm ist eine Reaktion auf die anhaltend schlechte wirtschaftliche Lage bei der Frankfurter Allgemeinen.

Anzeige
Anzeige

Im Verlag sollen demnach 160 Stellen, in der Redaktion 40 Stellen wegfallen. Unterschied: Im Verlag könnte es auch zu betriebsbedingten Kündigungen kommen. In der Redaktion soll der Abbau ohne betriebsbedingte Kündigung ablaufen. Immerhin wird der Personalstand über einen längeren Zeitraum von mehreren Jahren gesenkt.

In den vergangenen beiden Geschäftsjahren 2012 und 2013 schrieb der Verlag der Frankfurter Allgemeinen jeweils einstellige Millionenverluste. Wie bei den meisten deutschen Tageszeitungen sinken auch bei der FAZ Anzeigen- und Vertriebserlöse. Lindner hat sich zuletzt Unterstützung von der Unternehmensberatung Roland Berger Strategy Consultants geholt.

Anzeige

Der Betriebsrat muss dem Sparprogramm offenbar noch zustimmmen, bzw. müssen die Details verhandelt werden.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*