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Karriere-Atlas: In diesen Städten lässt es sich am besten arbeiten und leben

Welche Stadt passt zu dir? Der Karriere-Atlas prüft deutsche Großstädte auf ihre Karriere- und Lebenstauglichkeit.
Welche Stadt passt zu dir? Der Karriere-Atlas prüft deutsche Großstädte auf ihre Karriere- und Lebenstauglichkeit.

Der Umzug in eine (andere) Großstadt kann der Karriere den nötigen Kick geben und die persönliche Zufriedenheit positiv beeinflussen. Welche Stadt die richtige ist, hängt von der Branche und der eigenen Persönlichkeit ab. Einen ersten Überblick über Deutschlands Großstädte kann der Karriere-Atlas geben.

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Wie glücklich man in einer Stadt ist, hängt sowohl von der beruflichen Situation als auch weichen Faktoren wie Freizeitangebot und Infrastruktur ab. In ihrem Karriere-Atlas prüft das Karriereportal Yourfirm zehn deutsche Städte auf ihre Karriere- und Lebenstauglichkeit. MEEDIA fasst die wichtigsten Ergebnisse des Rankings zusammen.

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Quelle: Yourfirm

Platz 1 – München: In der bayerischen Hauptstadt ist alles perfekt – könnte man meinen: Die Wirtschaft floriert nach wie vor und bietet auch innovativen mittelständischen Unternehmen eine Chance. Bevölkerung und Wirtschaft wachsen. Die Infrastruktur ist effizient, das Freizeit- und Erholungsangebot vielseitig. Aber: München muss man sich leisten können. In keiner anderen deutschen Stadt sind die Mietpreise so hoch. Hier kostet ein Quadratmeter im Schnitt 15,35 Euro.

Platz 2 – Düsseldorf: Karriere, Leben und Kosten harmonieren in kaum einer anderen Stadt so gut wie in Düsseldorf. Die Stadt am Rhein punktet mit einem hohen Durchschnittsgehalt (3,840 Euro), einem guten Wirtschaftswachstum (2,63%) und einer hohen Lebensqualität (77,7), die durch eine ausgeprägte Kunstszene und viel Natur geprägt ist.

Platz 3 – Berlin: Die Hauptstadt punktet in Sachen Forschung und ist ein super Pflaster für Startups. National wie international ist Berlin zudem DIE Stadt, wenn es um Kreativität und Kultur geht. Für Karrieremenschen ist sie noch nicht die erste Anlaufstelle, Gehalt (3,280 Euro) und Arbeitslosenquote (11,1%) könnten besser sein. Dafür liegt die Lebensqualität bei guten 71,9 Punkten.

Platz 4 – Hamburg: Die Stadt mit dem zweitgrößten Hafen Europas ist weit vorne, was Karrierebedingung angeht. Die Arbeitsmarktlage und ein solider Beschäftigungszuwachs haben aber auch zu hohen Mietpreisen geführt (11,23 Euro/qm). Einheimische wie Zugezogene lieben ihre Stadt trotzdem, was auch an dem ausgeprägten Natur- und Freizeitangebot liegt.

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Platz 5 – Leipzig: Sachsens größte Stadt ist auf dem Vormarsch: Die Wirtschaft wächst, die Beschäftigungszahl gleich mit, die Mieten sind günstig. Eine starke kulturelle Identität sorgt für hohe Anziehungskraft besonders auf junge Arbeitnehmer. Die akzeptieren auch noch am ehesten die vergleichsweise niedrigen Gehälter (2,850 Euro). Trotzdem: Hier wird sich was bewegen.

Platz 6 – Frankfurt: Die Finanzmetropole hat wirtschaftlich eine hohe Bedeutung, hat aber in den letzten Jahren an Dynamik verloren. Die Mietpreise sind hier trotzdem überdurchschnittlich hoch (12,46 Euro/qm). Gleichzeitig verdient man hier mit 3,950 Euro im Schnitt besonders gut. Der Grüngürtel entschädigt für die eher graue Innenstadt und das große, kulturell vielfältige Angebot für die hohe Kriminalitätsrate.

Platz 7 – Dortmund: Karrieretechnisch ist die Ruhr-Stadt laut Studie besonders für innovative Köpfe interessant, da hier gerade ein Wandel stattfindet: von industriegeprägten hin zu Zukunftsbranchen. Das Wachstum liegt bei 2,65 Prozent. Nachholbedarf hat die Stadt in puncto Lebensqualität, die bei 68,8 Punkten liegt. Dafür sind die Mietpreise günstig (6,08 Euro/qm).

Platz 8 – Stuttgart: Ein Paradies für Ingenieure ist die baden-württembergische Landeshauptstadt, zudem drittgrößtes Finanzzentrum in Deutschland und bundesweiter Exportmeister. Sie punktet mit einem überdurchschnittlichen Gehalt (3,870 Euro) und einer hohen Beschäftigungsdichte. Dafür entwickelt sich die Wirtschaft weitaus weniger dynamisch als in anderen Städten. Auch in Sachen Lebensqualität liegt Stuttgart hinten, was unter anderem an den wenigen Grünflächen der Stadt liegt und den schlechten Bedingungen für Fahrradfahrer.

Platz 9 – Köln: Die Rheinstadt könnte wirtschaftlich betrachtet im Großen und Ganzen als durchschnittlich bezeichnet werden. Das Gehalt liegt bei 3,700 Euro, der Beschäftigungsmarkt wächst um solide 1,83 Prozent, die Wirtschaft um 1,59 Prozent. Alles in allem geht es langsam aufwärts. Die Lebensqualität lässt hier allerdings etwas zu wünschen übrig, was unter anderem auf die schlechten Wertungen der Infrastruktur und Umwelt zurückzuführen ist.

Platz 10 – Bremen: Wirtschaftlich ist die Hansestadt weniger konkurrenzfähig als beim Lebensgefühl. Das Durchschnittsgehalt liegt bei 3,490 Euro, die Arbeitslosenquote bei 10,8 Prozent, das Wirtschaftswachstum bei 1,07 Prozent. Dafür investiert die Stadt stark in neue Industriezweige wie der Windenergie und könnte hiervon profitieren. Ein Paradies ist die Stadt für Fahrradfahrer und besticht durch ihre traditionsreiche Lebensweise sowie vergleichsweise günstige Mieten (7,32 Euro/qm).

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