Anzeige

Gerüchte um Stellenabbau bei Hamburger Morgenpost: Sogar Betriebsräte sollen weg

MoPo.jpg

Die Gerüchte verdichten sich: Von dem angekündigten Personalabbau bei der Hamburger Morgenpost soll angeblich auch die Betriebsratsspitze betroffen sein. Das will das Handelsblatt erfahren haben. Die Verlagshaus M. DuMont Schauberg erklärt, es gebe keinen Anlass zur Spekulation.

Anzeige
Anzeige

Betriebsräte sind eigentlich unkündbar, doch wenn ganze Abteilungen abgebaut werden, ist eine Entlassung möglich. Laut einem Informationsschreiben des Betriebsrates plant M. DuMont Schauberg (MDS) einen Personalabbau in „größeren Umfang“. Die Geschäftsleitung werde außerdem den kompletten Anzeigen-Innendienst der Hamburger Morgenpost  schließen– dies könnte demnach auch eine Kündigung der Betriebsräte möglich machen. Wie das Handelsblatt berichtete, würde dies drei von sieben Betriebsräten betreffen, darunter die komplette Betriebsratsspitze mit dem Vorsitzenden Holger Artus und seiner Stellvertreterin Birgit Savinsky.

MDS plant, die gesamte Abteilung zur Tochterfirma MZ Dialog in Halle auszulagern. Eine Kündigung der drei Betriebsräte als Folge ist bislang nicht offiziell bestätigt. Björn Schmidt, Leiter Unternehmenskommunikation der Mediengruppe, äußert sich gegenüber MEEDIA zu den Gerüchten, es hätten aktuell keine Gespräche zwischen der Geschäftsführung der Hamburger Morgenpost und dem Betriebsrat stattgefunden, die Anlass für Spekulationen geben würden.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*