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Joko und Klaas vernichten „Rising Star“, Gabalier verliert gegen ZDF-Krimi

Joko und Klaas
Joko und Klaas

Mit einem so deutlichen Sieg hatte ProSieben vor ein paar Wochen sicher nicht gerechnet, als man "Joko gegen Klaas" gegen RTLs "Rising Star" programmierte. Doch in allen drei wichtigen Zuschauergruppen lag die ProSieben-Show klar vor dem RTL-Pendant. Die neue ARD-Show mit Andreas Gabalier verlor unterdessen haushoch gegen den ZDF-Krimi.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Samstag wissen müssen:

1. „Joko gegen Klaas“ meilenweit vor „Rising Star“

Besonders bei den 14- bis 49-Jährigen besiegten Joko und Klaas die neue RTL-Talentshow haushoch: 1,55 Mio. junge Menschen entschieden sich für die ProSieben-Sendung, nur 980.000 für das RTL-Format. Der Marktanteil von „Joko gegen Klaas“ lag damit bei herausragenden 19,1%, der von „Rising Star“ bei erneut enttäuschenden 11,6%. Auch bei den 14- bis 59-Jährigen gewann „Joko gegen Klaas“ den Tag, schlug „Rising Star“ deutlich: mit 1,75 Mio. zu 1,23 Mio. 14- bis 59-Jährigen betrug der Vorsprung auch hier mehr als 500.000 Seher, die Marktanteile lagen bei 14,3% und 9,6%. Schließlich das Gesamtpublikum: Hier schlug „Joko gegen Klaas“ „Rising Star“ mit 1,98 Mio. zu 1,57 Mio. und 8,7% zu 6,4%.

2. „Gabalier“-Premiere holt ordentliche 13,6%, verliert aber klar gegen das ZDF

Das Erste probierte es unterdessen mit der neuen Musikshow „Gabalier – Die Volks-Rock’n’Roll-Show“. Immerhin 3,36 Mio. sahen ab 20.15 Uhr zu – fast so viele also wie bei „Joko gegen Klaas“ und „Rising Star“ zusammen. Der Marktanteil lag bei ansehnlichen 13,6%. Das reichte in den Tages-Charts aber nur für Platz 4. Den Sieg holte sich hier ganz souverän der ZDF-Krimi aus der Reihe „Unter Verdacht“. 5,37 Mio. sahen den bedrückenden Fall „Mutterseelenallein“ – ein grandioser Marktanteil von 21,4%. Auch der alte „Fall für zwei“ war danach ein Erfolg, kam mit 3,78 Mio. Sehern auf 15,7% und Rang 3 hinter der 20-Uhr-„Tagesschau“ des Ersten.

3. Sat.1-„Piraten“ solide, Vox, RTL II und kabel eins ebenso

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Keine Chance auf die vorderen Plätze – auch im jungen Publikum nicht – hatte Sat.1. 800.000 14- bis 49-Jährige entschieden sich für die Free-TV-Premiere „Die Piraten – Ein Haufen merkwürdiger Typen“ – solide 9,6%. Bei Vox sahen unterdessen 570.000 (6,8%) „30 über Nacht“, RTL II erreichte mit „Stonehenge Apocalypse“ 480.000 und 5,7% und kabel eins mit „Navy CIS“ um 20.15 Uhr 380.000 und 4,8% und um 21.15 Uhr 550.000 und 6,1%. Im Gesamtpublikum landeten die „Piraten“ von Sat.1 mit 1,57 Mio. Sehern nur bei 6,4% – eine Enttäuschung.

4. Sky enttäuscht mit „Turbo“-Premiere

Im Kino war der Animationsfilm Ende 2013 noch ein voller Erfolg, lockte in Deutschland 1,17 Mio. Leute in die Lichtspielhäuser. Von der Pay-TV-Premiere – noch dazu an einem Samstagabend, an dem die Kinder wach bleiben dürfen – konnte man sich daher einiges erwarten. Doch die Erwartungen wurden nicht erfüllt. Nur 70.000 sahen „Turbo“ um 20.15 Uhr bei Sky Cinema, 40.000 eine Stunde später bei Sky Cinema+1. Die Marktanteile lagen damit bei enttäuschenden 0,3% und 0,1%. Die Nummer 1 war im Pay-TV stattdessen das Qualifying der Formel 1, das am Nachmittag 190.000 Leute (2,3%) einschalteten.

5. „Ladies Night“ holt im WDR 4,5%

Das meistgesehene Programm der kleineren Sender war am Samstagabend die WDR-Kabarettshow „Ladies Night“. 1,07 Mio. sahen sie ab 21.45 Uhr – grandiose 4,5%. Damit schlug die Sendung auch die 20.15-Uhr-Filme von RTL II und Vox. Um 20.15 Uhr verfehlte die Wiederholung von „Hirschhausens Quiz des Menschen“ im NDR Fernsehen die Mio.-Marke nur knapp: 940.000 Seher entsprachen guten 3,8%. Ebenfalls erfolgreich: das Bayerische Fernsehen mit dem „Sternsteinhof“ und 720.000 bzw. 2,8%. Bei den 14- bis 49-Jährigen schaffte nur ein kleinerer Sender den Sprung in die Tages-Top-100: der KiKA mit dem „Kleinen Prinz“, den um 19 Uhr 300.000 auf 6,5% katapultierten.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums, der 14- bis 49-Jährigen und der 14- bis 59-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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