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ARD-ZDF-Onlinestudie: Mobile Surfer sind länger online

Die aktuelle ARD-ZDF-Onlinestudie ist da
Die aktuelle ARD-ZDF-Onlinestudie ist da

Die mobile Internetnutzung wächst rasant: Waren es 2012 noch 23 Prozent, rufen in diesem Jahr bereits 50 Prozent aller Deutschen ab 14 Jahren unterwegs Netzinhalte ab. Das ist ein Ergebnis der aktuellen ARD-ZDF-Onlinestudie. Insgesamt sind in Deutschland 55,6 Millionen Menschen regelmäßig online - 1,4 Millionen mehr als 2013.

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Gegenüber dem Vorjahr stieg die Internetnutzung damit um 1,9 auf 79,1 Prozent. Besonders in der Altersklasse der Über-60-Jährigen nimmt die Zahl der Onliner noch stark zu – fast jeder zweite von ihnen nutzt mittlerweile das Netz.

Im Durchschnitt nutzen die deutschen Onliner das Netz an 5,9 Tagen der Woche für rund 166 Minuten. Dabei stehen ihnen meistens zwischen zwei und drei internetfähige Geräte zur Verfügung. Besitzer von Smartphones oder Tablets sind dabei mit 6,3 Tagen pro Woche und im Durchschnitt 195 Minuten deutlich länger online als ihre Mitmenschen ohne mobile Endgeräte (5,1 Tage wöchentlich bei 108 Minuten).

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Auch die Nutzung von Video- und Fernsehinhalten im Netz gewinnt an Bedeutung. 32 Prozent der deutschen Erwachsenen nutzen 2014 die Mediatheken der Fernsehsender – 2013 waren es 28 Prozent. Unter den jungen Onlinern, den 14- bis 29-Jährigen, ist vor allem das zeitversetzte Fernsehen beliebt (53 Prozent). Von ihnen nutzt fast jeder zweite die TV-Mediatheken (42 Prozent). Insgesamt machen Online-Angebote zwar nur rund acht Minuten der 248 Minuten durchschnittlichen TV-Nutzung aus. Trotzdem ist das Wachstum erkennbar: 2013 waren es nur fünf Minuten.

Der ZDF-Intendant und Vorsitzende der ARD/ZDF-Medienkommission, Thomas Bellut sieht darin auch eine Bedeutung des öffentlich-rechtlichen Mediatheken-Angebots: „Das Internet ermöglicht TV auf unterschiedlichen Zugangswegen. So kommt zu dem täglichen klassischen TV-Konsum noch einmal Fernsehen über eine Vielfalt von internetfähigen Geräten und über unterschiedliche Onlineplattformen komplementär hinzu. Deshalb ist es für das ZDF unerlässlich, seine erfolgreiche Mediathek geräte- und plattformübergreifend anzubieten.“

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