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2014 wird das Jahr der Smartwatch: Apple macht iWatch zum Zahlungsmittel

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Smartwatches haben ein grundsätzliches Problem: Sie sind einfach nicht schön. Und so richtig funktional sind sie auch noch nicht. All das müsste sich am kommenden Dienstag ändern, wenn Apple sich mit der iWatch eine neue Produktkategorie erschließen will. Nach jüngsten Gerüchten können gar zwei Modelle debütieren, die auch zum Zahlungsverkehr eingesetzt werden sollen.

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Samsung versucht alles. Sechs Tage vor der Hochspannung erwarteten Apple-Keynote feuerte der koreanische Tech-Pionier auf der IFA ein wahres Produktfeuerwerk ab – gleich zwei neue Modelle seines Phablets Note, eine VR-Brille und schon wieder eine neue Smartwatch gab es zu sehen. „Wir lassen niemals nach“, trichterte Samsungs Mobile-Präsident DJ Lee den Journalisten aus aller Welt im Berliner Tempodrom ein.

Und doch: Eine Offenbarung war es nicht. „Samsung erinnert uns daran, dass es noch innovativ sein kann. Aber reicht das?“ legt Gadget-Guru Walt Mossberg den Finger in die Wunde. Das gilt besonders für die extrem klobige neue Smartwatch Gear S, die an am Handgelenk von Moderatorin Rachel Riley wie eine Bandage klebte.

Jony Ive wirft den Fehdehandschuh hin: „Die Schweiz hat ein Problem“

2014 ist das Jahr der Smartwatch: Neben Samsung haben bereits LG und Sony ihre Versuche ins Rennen geschickt – und doch kaum überzeugen können. Das Schlagwort von „ugly rech“ macht inzwischen die Runde. Wie schon bei den MP3-Playern, bei den Smartphones und Tablets schickt sich Apple nun an, die Industrie zu revolutionieren – natürlich vom Design her.

„Die Schweiz hat ein Problem“, ließ sich Apples Designchef Jony Ive gestern gegenüber der New York Times entlocken. In anderen Worten: Die Schweizer Uhrenbranche, die bekanntermaßen nicht mit Apple bei der Smartwatch zusammenarbeiten wollte, hat bald ein Problem – weil die iWatch zum Goldstandard werden könnte, scheint Ive anzudeuten.

Gerüchte um zwei Modelle mit 1,3- und 1,5 Zoll-Display
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Und das buchstäblich. Wie der äußerst gutinformierte KGI-Analyst Ming-Chi Kuo berichtet, wird die iWatch wie das iPhone 5s in edler Aluminium-Verbauung daherkommen – auch in Gold. Interessanterweise wird die iWatch nach Einschätzung von Kuo in unterschiedlichen Größen ausgeliefert – mit einem 1,3 und einem 1,5 Zoll-Display.  Angeboten werden soll die iWatch mit 8 GB internem Speicher.

Die New York Times will unterdessen erfahren haben, dass die iWatch mit einem biegsamen Saphirdisplay daherkommt, drahtlos aufgeladen wird und mit einem NFC-Chip zum mobilen Bezahlen ausgeliefert wird. Wie sie indes aussieht, bleibt das Mysterium der Stunde.

Die Bühne ist also bereitet: Welche Bedeutung Apple der Keynote beimisst, macht die Live-Übertragung und der Countdown deutlich, den Tim Cook eingeläutet hat. Keine Frage: Apple schickt sich erneut an, eine Branche von Grund auf umzukrempeln.

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