Anzeige

Irgendwie schon mal gesehen und trotzdem gut: Ulmens Web-Serie „MANN/FRAU“

MANN-FRAU.jpg
Die neue Web-Serie "MANN/FRAU" von und mit Christian Ulmen ist ab sofort online

Am Mittwoch ist die neue Web-Serie von und mit Christian Ulmen gestartet: "MANN/FRAU" begleitet in jeweils drei- bis vierminütigen Folgen das chaotische Leben zweier Singles in Berlin und beleuchtet dabei die unterschiedlichen Perspektiven der Protagonisten. Wirklich neu kommt die Serie nicht daher und trotzdem ist "MANN/FRAU" ein Klicktipp.

Anzeige
Anzeige

Die Hauptfiguren (Lore Richter und Mirko Lang) der neuen Web-Serie „MANN/FRAU“ von Schauspieler und Entertainer Christian Ulmen sind auf der Suche nach dem einen Job, dem einen Partner und irgendwie auch dem Lebenssinn („Ich seh immer noch aus wie eine Studentin. Ich hab keinen Freund, keine Familie, kein heiles Fahrrad. Ich hatte mir das alles anders vorgestellt“).

Endzwanziger in der Großstadt, die versuchen, ihr Leben zu ordnen: Das Thema war schon der Erfolgsgarant für „Friends“ in den 90ern und spätestens seit „How I Met Your Mother“ und „Girls“ beziehungsweise „Looking“ ein alter Hut. Und doch funktioniert es immer wieder. So auch in „MANN/FRAU“.

Das Web-Format orientiert sich offensichtlich gezielt an den Vorbildern aus den USA. Deshalb dürften zumindest Serienjunkies viele der Szenen in ähnlicher Form schon kennen: „Wenn man betrunken ist: Hände weg vom Telefon“ war schon als „Don’t drink and dial“ der Running Gag einer der ersten HIMYM-Folgen. Und die Freundinnen, die sich über No-Gos beim Sex unterhalten (Vorsicht, Klischeekeule: „Man muss Männern echt mal erklären, was gar nicht geht. Socken beim Sex zum Beispiel.“) sind spätestens seit „Sex and the City“ der Klassiker unter der Darstellung von Single-Frauen. Auch bei den Stilmitteln orientiert sich Ulmens Serie an den berühmten Vorbildern: Die im Bild eingeblendeten SMS erinnern an „Sherlock“ und die Direktadressierung des Publikums hat Frank Underwood in „House of Cards“ perfektioniert.

Anzeige

Trotz dieser Anlehnungen ist „MANN/FRAU“ wegen seiner herrlich unaufgeregten Art dennoch irgendwie typisch deutsch. Die aufwändige Erzählstruktur sorgt dank einer klugen Schnitttechnik mit Rückblicken sowie schnellen Szenen- und Perspektivwechseln außerdem dafür, dass die Serie kurzlebig und unterhaltsam ist. Das wichtigste Alleinstellungsmerkmal ist allerdings, dass die Episoden von „MANN/FRAU“ nie länger als vier Minuten sind. Und jede einzelne dieser kurzen Folgen ist auf den Punkt erzählt.

Zusätzlich zur Online-Ausstrahlung läuft die Serie ab dem 12. September immer Freitags um 23.15 Uhr um Bayerischen Fernsehen. Weitere Nebenrollen übernehmen Ulmens Ehefrau Collien Ulmen-Fernandes und Friedrich Liechtenstein (der aus der „Supergeil!“-Kampagne von Edeka).

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*