Anzeige

Smarter leben: das sind die Highlights der Technik-Messe IFA 2014

Bildschirmfoto-2014-09-01-um-17.26.20.png
Jedes Jahr eine Garantin für bizarre Produkt-Fotos: Miss IFA

Es ist Anfang September. IFA-Zeit. In dieser Woche starten die ersten Events der Hersteller, am Samstag öffnet die Internationale Funkausstellung ihre Pforten. Uns erwarten jede Menge echte und angebliche Trends, und noch mehr neue Produkte. Ein virtueller Messerundgang für alle, die es dieses Jahr nicht aufs Berliner Messegelände schaffen.

Anzeige
Anzeige

 

Galaxy Note 4: die Mutter aller Phablets

Samsung spielt auf der diesjährigen IFA eine große Rolle. Der Konzern stellt schon am Mittwoch vor dem offiziellen Messestart beim Unpacked-Event sein neues Phablet vor, das Galaxy Note 4, das mit Top-Ausstattung punkten will: ein 5,7 Zoll Display mit WQHD-Auflösung, ein brandneuer Snapdragon 805-Chipsatz oder vielleicht ein Exynos 5433 Octa-Core-Prozessor. Wie bereits bei den Vorgängermodellen will Samsung beim Note mit dem Stylus, dem sogenannten S-Pen, punkten. Der ins Gehäuse integrierte Stylus erlaubt handschriftliche Notizen, die vom Gerät in digitalen Text umgewandelt werden können.

Sony mit neuen Mini-Tablet

Sony wird ebenfalls am Mittwoch seine neuen Mobilgeräte vorstellen. Als gesetzt gelten ein Nachfolger des Z2, das Z3, sowie das dazugehörige Compact-Modell. Für das Flaggschiff werden nur kleine Verbesserungen bei der Kamera und dem verbauten Chipsatz erwartet. Der Unterschied des kleineren Compact-Modells zu den Mini-Modellen des HTC One M8, Samsung Galaxy S5 und LG G3? Es ist zwar kleiner, aber genau so leistungsstark. Darüber hinaus ist auch ein Mini-Tablet von Sony im Gespräch, das dem iPad mini Konkurrenz machen soll.

LG macht seine Smartwatch rund

Darüber hinaus dürfen sich Technik-Interessierte auf mehrere Smartwatches mit Android-Wear-Unterstützung freuen. Unklar ist noch, ob Motorola parallel zum US-Launchevent am 4. September auch erste Modelle seiner sehnsüchtig erwarteten Moto 360 mit nach Berlin bringt. Zumindest LG will schon kurz nach der Vorstellung seiner G Watch einen kreisrunden Nachfolger mit zur IFA bringen, der auf den Namen “R Watch” hören soll.

Curved-Fernseher sind das große TV-Ding
Anzeige

Fest steht: High-Definition ist Geschichte. Wer heutzutage einen Fernseher auf den Markt bringt, der stattet ihn mit 4K- oder Ultra-HD-Auflösung aus und macht ihn “curved”. Gemeint sind riesige, gebogene Displays. Den Rekord stellt Samsung auf und wird auf der diesjährigen Internationalen Funkausstellung einen 110-Zoll-UHD-TV präsentieren. Wer sich das Gerät ins Wohnzimmer stellen will, muss über die nötigen Rücklagen verfügen: 150.000 Euro kostet das gute Stück. Tatsächlich bringt die Krümmung Vorteile mit sich: So werden Reflexionen minimiert, das Bild wirkt größer, die Tiefenwirkung soll besser sein. Und der eigentliche Clou: Die meisten Curved-TVs lassen sich auf Knopfdruck begradigen.

LG zeigt auf der IFA zum ersten Mal in Deutschland einen Ultra-HD-Fernseher im Curved-Design mit einer Diagonale von 77 Zoll. Statt eines LCD-Displays soll das Gerät über ein OLED-Display verfügen. Auch Sony will mitmischen und zeigt gleich mehrere Curved-TVs. Die S90-Modellreihe bringt Fernseher mit 65 und 75 Zoll.

Ewiger Trend „Smart Home“

Auch die Heim-Automatisierung über Smartphones und Apps geht unaufhaltsam weiter. Saeco etwa, seines Zeichens Hersteller von hochwertigen Kaffeemaschinen, zeigt einen Automaten, der 18 Sorten des koffeeinhaltigen Getränks zubereiten kann und per iPad ferngesteuert wird. Samsung will Kunden mit einer Waschmaschine begeistern, die den Benutzer über den absolvierten Waschgang informiert. Auch einen WLAN-gesteuerten Staubsauger haben die Koreaner im Gepäck.

Wer denkt, nur Großgeräte funken künftig mit ihrem Besitzer, der liegt falsch: Oral-B zeigt mit der Professional Care 7000 eine Zahnbürste, die sich via Bluetooth mit dem Smartphone verbindet und genau anzeigt, wie Sie besser putzen können. Der Zahnarzt kann anschließend in der App nachtragen, welche Bereiche noch gründlicher gereinigt werden müssen.

Wearables sind längst Standard

Die Wearables, obwohl eigentlich noch in den Kinderschuhen, scheinen ein Jahr nach dem Boom schon zum Standard geworden zu sein. Samsung hat das Gear Fit, LG das Lifeband, Sony das Smartband und Huawei das Talkband. Ein neues Smartphone oder Tablet ohne Armband? Undenkbar!

Allerdings entwickeln sich die smarten Wearables weiter. Bislang brauchten die Smartbands meist eine Verbindung zum Smartphone oder Tablet, um überhaupt zu funktionieren. Das soll sich ändern, etwa bei der Gear Solo von Samsung, die mit einem Sim-Kartenschacht ausgestattet sein könnte und damit auch Telefonate über das Handgelenk ermöglichen könnte.

So erwartet uns in diesem Jahr in Berlin mehr Evolution als Revolution. Die Wearables werden zunehmend eigenständiger, die Smartphones bleiben groß und Fernseher sind weiterhin die großen Stars der Messe. Die IFA ist ab dem 5. September für Besucher geöffnet und findet bis zum 10. September auf dem Berliner Messegelände statt.

 

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*