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Nutzer laufen Sturm gegen die Facebookisierung von Twitter

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Nachdem Twitter-Nutzer jetzt auch Tweets von Personen sehen, denen sie gar nicht folgen, wird der Microblogging-Dienst dem sozialen Netzwerk Facebook jetzt noch ähnlicher. Twitter will sich nämlich von seiner chronologischen Timeline trennen. Ein neuer Algorithmus soll in Zukunft auch Beiträge einstreuen, die den jeweiligen Nutzer interessieren könnten. Dem Großteil der Twitter-Fans scheint das überhaupt nicht zu gefallen.

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Twitter verändert sich drastisch. Die Timeline-Funktion wurde bereits vor wenigen Wochen aktualisiert, sodass den Nutzern Tweets angezeigt werden, die andere favorisiert haben. Schon diese Funktion ähnelt dem Facebook-Algorithmus, durch den immer wieder auch fremde Posts im eigenen Newsfeed zu sehen sind. Jetzt wird Twitter dem sozialen Netzwerk offenbar noch ähnlicher. Wie der Technikblog Techchrunch und das Magazin t3n berichten, wird der Dienst sich im Rahmen seiner Experimentierphase von der chronologischen Timeline verabschieden und Beiträge einstreuen, die Twitter als relevant für den jeweiligen Nutzer erachtet. Außerdem soll eine Übersichtsseite mit beliebten und empfohlenen Tweets entstehen. Damit dürfte Twitter vor allem der Werbung eine größere Plattform bieten. Doch nach eigenen Angaben will das Portal auch Neulingen den Zugang erleichtern und mit dem neuen Algorithmus dafür sorgen, dass die Flut der Beiträge diese nicht überfordert.

Bei vielen Nutzern sorgte diese Meldung allerdings für Empörung – schließlich sei die chronologische Timeline das, was Twitter so beliebt mache. Ob sich Twitter die Umstellung noch einmal überlegt – unklar.

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