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„Give that man a hash cookie“: Duo will mit Memes junges Publikum für News begeistern

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Newsredaktionen sehen sich mit der Herausforderung konfrontiert, Nachrichten für junge Leute attraktiv zu gestalten. Je komplexer und negativer die Nachrichtenlage, desto schwieriger scheint diese Aufgabe zu bewältigen zu sein. Zwei Journalisten versuchen es dennoch und greifen dabei einen Trend aus dem Netz auf - Memes.

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Ein Meme beruht auf einem Foto, das im Internet „viral gegangen“ ist. Dies kann beispielsweise ein Schnappschuss der Kanzlerin sein oder ein Screenshot aus einem beliebten Video. Die Bilder werden in einen neuen Kontext gesetzt und über soziale Netzwerke oder Blogs weiterverbreitet.

Die Journalisten Karsten Schmehl (Hessischer Rundfunk) und Duygu Gezen (Radio Bremen) nutzen Internet-Hits, um sie in Nachrichtenzusammenhänge zu setzen und diese dann via Twitter und Facebook zu verbreiten. So lassen sie unter dem Account Memejournal Putin die Debatte um Cem Özdemir und die Hanf-Planze bei der Ice Bucket Challenge kommentieren oder Jean-Luc Picard im Star-Trek-Dress auf Neuigkeiten aus der Uno reagieren. Die Memes ergänzen die Betreiber mit Links zu Nachrichtenseiten, die über das Thema berichten. 

Im Gespräch mit Blogger Tobias Gillen erklärt Schmehl, für ihn seien Memes so etwas wie „User-generated Comics im 21. Jahrhundert”. Er und seine Projekt-Partnerin stellten sich die Frage, “wie man über diese Sprache Menschen mit Nachrichten erreichen kann.” MEEDIA hat zur Veranschaulichung einige Beispiele zusammengestellt:

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