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Merian wegen New-York-Reiseführer im Rassismus-Shitstorm

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"Nur noch wenige Weiße – "aber kein Grund zur Sorge". So teasert Merian den Big Apple in seinem aktuellen New-York-Reiseführer an. Im Netz mehrt sich jetzt der Protest, Nutzer werfen dem Verlag Rassismus vor. Der hat sich mittlerweile schon dazu geäußert. 

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In der Stellungnahme heißt es:

Liebe Leserinnen und Leser, aktuell gibt es berechtigte Kritik am Reiseführer „MERIAN momente New York“ unseres Verlages TRAVEL HOUSE MEDIA. Hier wurde  eine Formulierung abgedruckt, die wir in dieser Form bedauern. Es handelt sich um die folgende Einleitung des Kapitels „Mein New York“ des Autors Jörg von Uthmann:

„Die größte Stadt Amerikas hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert: Die Weißen stellen nur noch ein Drittel ihrer Bewohner. Kein Grund zur Sorge: New York ist heute eine der sichersten Großstädte des Landes.“ (Seite 6)

Sowohl der Autor als auch TRAVEL HOUSE MEDIA wollten sich auf keinen Fall rassistisch äußern. Hinter unseren Produkten stecken Menschen und Menschen machen Fehler. Wir entschuldigen uns vielmals für diese Formulierung und nehmen die berechtigte Kritik ernst. Deshalb haben wir den Text sofort überarbeitet. Die korrigierte Auflage des Reiseführers wird bereits Ende 2014 in den Buchläden stehen.

Herzlich,

TRAVEL HOUSE MEDIA

Travel House Media ist ein Schwesterverlag von Merian, bei dem auch die Edition „Merian momente“ erscheint.

Damit reagiert Merian auf den Protest, der sich nach einem Tweet des Radio-Eins-Moderators Christoph Azone mit der entsprechenden Text-Passage breitgemacht hatte.

Erst vor wenigen Tagen war auch die Modekette Zara in der Kritik, nachdem ein Kinder-Shirt in den Handel gelangt ist, das optisch an die Uniform von KZ-Insassen erinnerte.

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