Fußball, Fußball, Fußball: So ist die neue Funke-App „Mit Picke“

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Das erste gemeinsame Projekt von Funke Digital in Berlin und den NRW-Redaktionen ist da: mit der App "Mit Picke" startet die Mediengruppe eine neue Form der Sportberichterstattung für iPhones und Android-Smartphones. MEEDIA hat sie getestet.

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Die neue Smartphone-App der Funke Mediengruppe will Geschichten rund um den Fußball erzählen und kombiniert dazu Beiträge aus den eigenen NRW-Sportredaktionen von WAZ, NRZ, WP und WR mit Inhalten von verlagsfremden Medien sowie mit Tweets und ausgewählten Blogbeiträgen. Dabei beteuert die Sportredaktion, nicht auf schnelle, unreflektierte 1:0-Berichterstattung setzen zu wollen, sondern die besten Geschichten herauszufiltern.

„Mit Picke“ besticht auf den ersten Blick durch ein schönes Design und große, aussagekräftige Beitragsbilder. Die Handhabung erschließt sich schnell, was vor allem daran liegt, dass sich die App auf die Fußball-Geschichten konzentriert und auf für die Zielgruppe unnötigen Schnickschnack verzichtet. Insgesamt ist die Optik der App sehr clean gehalten, so ist zum Beispiel auch der Info-Button mit Hinweisen zu Kontakt und Impressum sehr unauffällig platziert.

Start

Linksammlung

Alle Beiträge – sowohl eigene von Funke als auch fremde – können auf Facebook und Twitter geteilt sowie per E-Mail und SMS versendet werden.

Die Beiträge sind unterschiedlichen Themenblöcken zugeordnet, die von „Fußballer, die die Zungen brechen“ über „Die nicht so glorreichen Elf“ bis „Schade, nicht gejubelt“ reichen. Mit Hilfe eines Inhaltsverzeichnisses navigiert sich der Leser durch die einzelnen Kategorien. Alternativ kann er auch durch ein Wischen nach rechts oder links zwischen ihnen wechseln. In diesen Überkategorien findet der Nutzer ein Sammlung von Links zu themenbezogenen Artikeln. Sehr schön ist, dass nicht nur verlinkt wird, sondern auch Tweets und einzelne Fotos veröffentlicht werden.

Inhaltsverzeichnis

Tweets

Bislang wurden 20 dieser Themenblöcke veröffentlicht, die offenbar regelmäßig aktualisiert werden. Ob veraltete Kategorien nach und nach gelöscht werden oder ob die Anzahl stetig weiter wachsen wird, erschließt sich aktuell noch nicht. Unter jeder Kategorie findet der Nutzer die Angabe, wann diese veröffentlicht wurde. Hier wird leider nicht ganz klar, nach welchen Kriterien die Überkategorien sortiert werden. So ist zum Beispiel ein älterer Beitrag an erster Stelle vor einem neueren auf zweiter. Hier würde sich ein kleiner (um das zurückhaltende Design nicht zu stören) Extra-Button „Neue Beiträge“ anbieten, um den regelmäßigen Nutzern direkt anzuzeigen, was sie noch nicht gelesen haben. Auch ein individuelles Inhaltsverzeichnis beziehungsweise eine Später-Lesen-Funktion würden die Nutzung weiter vereinfachen und die App noch übersichtlicher machen.

Insgesamt ist das erste gemeinsame Funke-Produkt von Berlin und NRW sehr gelungen – und eine wirkliche Bereicherung für alle Fußballfans.

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