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„Promi Big Brother“ hält sich beachtlich gegen den Bundesliga-Start

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Natürllich ging es für "Promi Big Brother" nach dem Rekord am Vortag klar nach unten, Doch trotz des Auftaktspiels zur neuen Bundesliga-Saison hielt sich die Sat,1-Show gut: 16,0% gab es bei den 14- bis 49-Jährigen. RTL floppte hingegen mit der "Chart Show". Die Tagessiege holte sich in allen wichtigen Zuschauergruppen der Fußball.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Freitag wissen müssen:

1. „Promi Big Brother“ trotz Fußball deutlich über Sat.1-Soll

3,01 Mio. Leute entschieden sich am Freitagabend insgesamt für die Sat.1-Realityshow, darunter 2,22 Mio. 14- bis 59-Jährige und 1,57 Mio. 14- bis 49-Jährige. Die reinen Zuschauerzahlen lagen damit nur minimal unter denen vom Donnerstag. Die Marktanteile waren da schon deutlicher entfernt – das TV-Interesse war wegen des Fußballs ganz einfach deutlich höher als am Vortag, eine ähnliche Zuschauerzahl entsprach daher einem geringeren Marktanteil. Dennoch lag „Promi Big Brother“ trotz der Bundesliga wieder komfortabel über den Sat.1-Normalwerten: mit 11,4% im Gesamtpublikum, 14,9% bei den 14- bis 59-Jährigen und 16,0% bei den 14- bis 49-Jährigen.

2. Bundesliga startet im Ersten schwächer als 2013, bei Sky stärker

6,68 Mio. Leute entschieden sich insgesamt für das erste Spiel der neuen Fußball-Bundesliga-Saison. Das sind zwar mehr als doppelt so viele wie bei „Promi Big Brother“ und auch deutlich mehr als bei den ZDF-Krimis („Der Staatsanwalt“: 4,73 Mio.), doch die Zahlen aus 2013 erreichte das Match zwischen dem FC Bayern und Wolfsburg nicht. Damals waren 7,40 Mio. Fans dabei, als der FC Bayern gegen Mönchengladbach antrat. Ein Grund für die etwas schwächeren ARD-Quoten war offenbar auch Sky. Dort sahen das Match nämlich diesmal 680.000 Fans, vor einem Jahr waren es noch 560.000.

3. RTL geht mit „Ultimativer Chart Show“ unter

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Die Lichter der „ultimativen Chart Show“ gehen unterdessen offenbar endgültig aus. Ganze 1,63 Mio. Leute wollten das Ranking der „erfolgreichsten TV-Serien-Hits aller Zeiten“ sehen, darunter nur 1,37 Mio. 14- bis 59-Jährige und 940.000 14- bis 49-Jährige. Die Marktanteile von 5,9%, 8,9% und 9,3% sind allesamt indiskutabel. So könnte es durchaus sein, dass die vorerst letzte Folge auch die endgültig letzte war. Im Anschluss ging auch „60 Jahre Rock & Pop“ enttäuschend zu Ende: 8,2% im Gesamtpublikum, 10,8% bei den 14- bis 59-Jährigen und 11,6% bei den 14- bis 49-Jährigen sind ebenfalls zu wenig. Auch ProSieben kam nicht gegen „Promi Big Brother“ und Fußball an, blieb mit „Karate Kid“ und 1,07 Mio. 14- bis 49-Jährigen bei 10,7% hängen.

4. Vox erst nach 23 Uhr stark, RTL II solide mit „StreetDance“

Das stärkste Abendprogramm der zweiten Privat-TV-Liga lief erst nach 23 Uhr: Wie zuletzt lockte die Vox-Serie „Law & Order: Special Victims Unit“ um 23.05 Uhr mehr Zuschauer an als in den Stunden davor. Diesmal waren natürlich auch der Fußball und „Promi Big Brother“ ein Grund dafür. Die Vox-Serie startete um 20.15 Uhr mit 460.000 14- bis 49-Jährigen und schwachen 4,8% in den Abend. Danach gab es um 21.10 Uhr 510.000 und 4,7%, sowie um 22.10 Uhr 580.000 und 5,9%. Starke 9,1% erzielte die Serie um 23.05 Uhr mit 650.000 jungen Zuschauern. Bei RTL II erreichte der Film „StreetDance“ unterdessen Werte von 650.000 14- bis 49-Jährigen und 6,4%, kabel eins kam mit „Castle“ auf 4,8% und 5,0% und mit „Elementary“ auf 5,1% und 6,3%.

5. WDR punktet mit „Kölner Treff“, NDR mit Baltrum-Doku

Das stärkste Abendprogramm der kleineren Sender war der WDR-Talk „Kölner Treff“: 920.000 sahen ihn ab 21.45 Uhr – gute 3,6%. Um 201.5 Uhr lag das NDR Fernsehen vorn: 890.000 entschieden sich für „die nordstory – Baltrum“ – 3,2%. Weit über Soll landete arte um 20.15 Uhr mit dem dem Krimi „Tod an der Ostsee“: 850.000 hievten ihn auf 3,0%.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums, der 14- bis 49-Jährigen und der 14- bis 59-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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