Anzeige

Lieber Polizist als Journalist: Schüler wollen nicht mehr in die Medien

schuelerbarometer-beruf.jpg

Junge Deutsche zieht es immer weniger in die Medienbranche, dafür aber offensichtlich zielstrebig in die Verbeamtung. Die Polizei steht auf Platz 1 der Wunscharbeitgeber. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Instituts trendence.

Anzeige
Anzeige

12.000 Jugendliche der Schulklassen 8 bis 13 wurden von dem Forschungsinstitut trendence befragt. Das Institut hat sich auf Forschung auf den Feldern Employer Banding, Personalmarketing und Recruiting spezialisiert. Das trendence Schülerbarometer wertet einmal im Jahr Karrierevorstellungen und Erwartungen von Schülern an allgemeinbildenden Schulen aus. Die Schüler werden gefragt, welche Firmen sie attraktiv finden und was ihnen bei der Wahl des Arbeitsgebers wichtig ist.

Medienhäuser verlieren an Beliebtheit

Die Top 3 der beliebtesten Arbeitgeber 2014 teilen sich die Polizei mit 11,8 Prozent, die Bundeswehr mit 10,3 Prozent und die BMW Group (BMW, Mini, Rolls-Royce) mit 9,5 Prozent. Interessant ist, dass vor allem die Bundeswehr bei Mädchen an Popularität gewonnen hat.

Anzeige

Erst auf Platz 8 (6,5 %) taucht mit der ProSiebenSat.1 Media AG das erste Medienunternehmen auf. Generell gehören die Medienhäuser zu den klaren Verlierern der Studie. Sowohl ProSieben als auch das ZDF (Platz 19), Axel Springer (Platz 42) und Bertelsmann (Platz 61) fallen im Ranking der beliebtesten Arbeitgeber. Andere Medienunternehmen tauchen noch nicht mal mehr auf.
Bildschirmfoto 2014-08-19 um 11.05.44

Eltern, Berufsberatung und Internet als Einflussfaktoren

Eltern raten ihren Kindern offenbar immer seltener zu einer Karriere in den Medien. 78 Prozent der befragten Schüler gaben an, die wertvollsten Tipps von ihren Eltern zu erhalten. Schüler, die eine Berufsausbildung anstreben, finden insbesondere Berufsberatungen, Praktika und Ferienjobs hilfreich. Wer nach dem Schulabschluss studieren möchte, nutzt vor allem das Internet zur Information.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*