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Analoges Sammelsurium: Die Fußball-WM auf Twitter gibt’s jetzt als Buch

#BRACRO, #DFB-Team, #WM2014, #Brasil2014, #BRAGER #Wiralle oder #vierterstern: Was während der diesjährigen WM so gezwitschert wurde, fasst Björn Rohwer in einem Buch zusammen
#BRACRO, #DFB-Team, #WM2014, #Brasil2014, #BRAGER #Wiralle oder #vierterstern: Was während der diesjährigen WM so gezwitschert wurde, fasst Björn Rohwer in einem Buch zusammen

Die Fußball-WM war in vielerlei Hinsicht besonders, nicht nur für das deutsche Team. Sie war auch und vor allem eine Weltmeisterschaft der sozialen Medien. Der Journalist Björn Rohwer hat aus dem Sport-Event ein ganz besonderes Andenken sowohl für Fußball- als auch für Medienfans gebastelt: die witzigsten und schönsten Twitter-Momente als Buch.

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„WM2014 – Die Fußball-WM auf Twitter“ heißt das 244-seitige analoge Sammelsurium „für Sprüche und Gags zu den Highlights auf und neben dem Platz“. In zehn Kapiteln fasst der Autor dabei alle 64 Spiele und 171 Tore in Twitter-Manier zusammen. Der Social Media-Berater Hans Sarpei leitet das Buch gebührend ein und schreibt unter anderem: „Was mit #BRACRO begann, hat ein ganzes Land mehrere Wochen in den Bann gezogen. Der #worldcup in #Brasil2014, die erste Weltmeisterschaft der #Hashtags. Eine WM, bei der selbst der Veranstalter acht offizielle #Hashtags bekannt gab und User selbige unzählige Male nutzten.“

Insgesamt knapp 1.000 Tweets von mehr als 350 Twitterern aus vier Wochen Fußball-Weltmeisterschaft füllen die Digitalrückschau. Hinzu kommen Illustrationen von 8bit-football.com sowie lustige Beiträge von fußballmachtspass.de. MEEDIA hat mit dem Autor Björn Röhwer über das Projekt gesprochen.

MEEDIA: Herr Röhwer, wie kamen Sie auf die Idee, ein Twitter-Buch zur WM zusammenzustellen?
Björn Röhwer: Ich weiß nicht mehr genau, bei welcher Partie es war, aber mir fiel einige Monate vor der WM auf, dass bei Twitter einfach komplett andere Aspekte eines Spiels beleuchtet werden, als in den üblichen Sportmedien. Es geht zwar auch um den Sport selbst, aber viel mehr Tweets werden zu den kuriosen Randerscheinungen im Sportzirkus verfasst. Gerade wenn man eine Weltmeisterschaft ansieht, besteht das „Erlebnis“ nicht nur aus den einstudierten Spielzügen und Toren, sondern auch aus ungewöhnlichen Interviews, bissigen Spielern oder dem FIFA-Ordnern, die immer wieder die deutschen Fan-Banner abhängen. Aus dieser Beobachtung ist dann Stück für Stück die Idee zu dem Benefizprojekt gewachsen.

Wie haben Sie die Auswahl getroffen?
Das Wichtigste war mir bei der Auswahl, besonders lustige und kreative Tweets zusammenzusuchen. Da ich Unmengen an Tweets gesichtet habe, entschied meist ein spontanes Gefühl, ob ich einen Tweet letztlich angefragt habe oder nicht. Zudem hatte ich nach dem Ansehen der Spiele meistens schon eine grobe Idee, was für Themen in einem Spielbericht vorkommen müssten und habe dann in der zweiten Phase teilweise auch gezielt nach Tweets gesucht, um den Überblick zu vervollständigen.

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Haben Sie einen Lieblingstweet?
Einen einzelnen Lieblingstweet habe ich nicht wirklich, aber meine Lieblinge sind alle Tweets, die den Fußballalltag mit anderen Medienthemen verknüpfen – ein Beispiel wäre da  „So oft wie ihr ‚Tor‘ twittert, wird die NSA schon ganz wuschig“ von @dominikhammes.

Sie wollen den gesamten Erlös aus dem Verkauf an den Hamburger Verein Viva con Agua spenden, der sich seit 2006 für die Trinkwasserversorgung in Dritte-Welt-Ländern einsetzt und vom ehemaligen Profi-Fußballer Benjamin Adrian gegründet wurde. Wie haben Sie das Buch finanziert?
Das komplette Projekt wurde aus eigener Tasche finanziert.

Erwerben und lesen kann man das Andenken der besonderen Art zum einen digital, für 4,99 Euro als Ebook-Version. Wer es lieber haptisch mag, kann das Twitter-Buch aber auch im Analog-Format für 9,89 Euro sowohl über Amazon als auch direkt beim Herausgeber bestellen.

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