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Julian Assange will raus: „Ich werde die Botschaft bald verlassen“

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Seit zwei Jahren sitzt Wikileaks-Gründer Julian Assange im Exil in der ecuadorianischen Botschaft in London. Auf einer Pressekonferenz verkündete Assange, dass er die Botschaft "bald" verlassen werde. Wann das sein solle und warum Assange gehen will, wurde nicht erklärt. Außerdem will Assange das FBI verklagen, da die Ermittlungen gegen ihn seit vier Jahren ergebnislos seien.

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Bereits im Vorfeld der Pressekonferenz an diesem Montag brodelte die Gerüchteküche, Julian Assange werde sich den britischen Behörden stellen. Wie Sky News am Montag berichtete, seien gesundheitliche Probleme der Grund dafür. Angeblich leide er unter massiven Herz- und Lungenproblem. Auf der Pressekonferenz, die Assange gemeinsam mit dem ecuadorianischen Außeminister Ricardo Patino Aroca hielt, äußerte er sich daraufhin, dass er die Botschaft zwar bald verlassen werde – aber nicht aus den Gründen, die Sky News nannte. Was die tatsächlichen Gründe sind, erklärte er nicht.

Der ecuadorianische Außenminister mit Julian Assange

Der ecuadorianische Außenminister mit Julian Assange

„It is false that any woman has accused me of rape“
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Weiter sagte Assange, er habe bereits einen Strafantrag gegen das FBI eingereicht, da in den mittlerweile seit vier Jahren laufenden Ermittlungen gegen ihn bislang keinerlei Fortschritte zu erkennen seien. Er betonte, dass er ohne rechtmäßige Verurteilung eingesperrt sei, kein Sonnenlicht zu sehen bekäme und das Haus kaum verlassen dürfe, was ihm gesundheitlich sehr zusetze. Die Vorwürfe der Vergewaltigung und des sexuellen Missbrauchs wies er von sich, ohne näher darauf einzugehen.

„It is time to respect human rights, it is time to free Julian Assange“

Vor zwei Jahren floh Julian Assange in die ecuadorianische Botschaft in London. Der ecuadorianische Außenminister Ricardo Patino Aroca forderte, dass endlich eine Lösung für die Situation gefunden werden müsse. Zwei Jahre seien einfach zu lang, sagte er. Er betonte, dass sich seit 2012 nichts verändert habe und kündigte an, sich bald mit den britischen Behörden zusammenzusetzen, um die Situation zu besprechen. Weiter beklagte er das Verhalten der schwedischen Regierung, die bisher jedes Kooperationsangebot abgelehnt hätte.

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