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Trotz 18-Uhr-Anstoß: DFL-Supercup mit mehr Zuschauern als 2013

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Der Supercup-Sieg von Borussia Dortmund gegen Bayern München war der unangefochtene TV-Hit des Mittwochs. 7,26 Mio. Fans sahen das Spiel im ZDF - und das, obwohl es schon um 18 Uhr angepfiffen wurde. Auch die Leichtathletik-EM lief anschließend deutlich besser als am Dienstag, holte mit 4,67 Mio. Sehern starke 17,1%.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Mittwoch wissen müssen:

1. DFL-Supercup stärker als 2013, Leichtathletik-EM stärker als Dienstag

7,26 Mio. Fans entsprachen am Mittwochvorabend einem stolzen Marktanteil von 33,8%. Im Vergleich zu 2013, als das Match – ebenfalls zwischen Dortmund und dem FC Bayern – am Samstagabend zur besten Sendezeit um 20.30 Uhr stattfand, entspricht das einem Plus von 310.000 Zuschauern. Damals sahen 6,95 Mio. zu. Im jungen Publikum kam das Spiel am Mittwoch auf 1,73 Mio. 14- bis 49-Jährige und 24,1% – hier sahen 2013 mehr Menschen zu – 2,06 Mio. Der Hauptgrund für diesen Rückgang war dann wohl doch die für die arbeitende Bevölkerung ungünstige Anstoßzeit um 18 Uhr. Ab 20.05 Uhr sahen dann 4,67 Mio. Sport-Fans noch die Übertragungen von der Leichtathletik-EM. Der Marktanteil von 17,1% lag meilenweit über dem vom Dienstag, als die Wettbewerbe am Vorabend nur auf 11,0% kamen.

2. „Das Millionen Rennen“ stärkster Sport-Konkurrent

Abseits des ZDF-Sports setzte sich Das Erste an die Spitze der Beliebtheitsskala. Die 20-Uhr-„Tagesschau“ kam dort auf 4,62 Mio. Zuschauer und 16,9%, die Komödie „Das Millionen Rennen“ schalteten 3,62 Mio. (12,6%) ein. Auch „Plusminus“ blieb mit 2,93 Mio. und 10,9% noch vor der privaten Konkurrenz. Die bestand vor allem aus RTL-Programmen: 2,69 Mio. sahen „RTL aktuell“, 2,57 Mio. „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ und 2,44 Mio. „Die Bachelorette“.

3. „Bachelorette“ stagniert auf blassem Niveau, „Deal or no Deal“ fällt weit unter 10%

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Die Privaten hatten am Mittwochabend wenig Grund für Jubel. Die meisten jungen Zuschauer sammelte in der Prime Time noch „Die Bachelorette“ von RTL ein, mit 1,34 Mio. und 13,3% blieb sie aber auf dem schon unbefriedigenden Niveau der Vorwoche hängen. „Take me out“ sahen um 21.15 Uhr nur 1,15 Mio. – schwache 11,1%. Mies lief es auch für Sat.1: Nachdem „Deal or no Deal“ bisher recht ordentliche Zahlen erreicht hatte, ging es diesmal mit 830.000 14- bis 49-Jährigen auf unschöne 8,2% herab. „Das verrückte Körperquiz“ fiel anschließend auf 7,5%. ProSieben kam um 20.15 Uhr mit „How I met your Mother“ immerhin auf 11,3%, mit zwei alten Folgen danach auf 10,0% und 10,8%, mit „New Girl“ und „Suburgatory“ schließlich auf 8,1% bis 9,2%.

4. kabel eins schlägt Vox und RTL II mit „Philadelphia“

750.000 14- bis 49-Jährige entschieden sich um 20.15 Uhr für das oft wiederholte Aids-Drama „Philadelphia“ – ein guter Marktanteil von 7,6%. Beinahe wäre kabel eins damit sogar an Sat.1 heran gekommen, Vox und RTL II hat man auf jeden Fall hinter sich gelassen. Bei RTL II kam „Babys! Kleines Wunder – großes Glück“ auf 670.000 junge Zuschauer und solide 6,6%, „Promis suchen ein Zuhause“ floppte danach erneut mit 450.000 und 4,9%. Auch Vox blieb unter dem Soll: „Revenge“ schalteten diesmal nur 650.000 und 600.000 14- bis 49-Jährige ein – unbefriedigende 6,4% und 5,8%.

5. zdf_neo holt fast 5% mit „Kommissarin Lucas“

Der Größte unter den Kleinen war am Mittwoch eindeutig zdf_neo. 1,37 Mio. Krimifans sahen dort um 20.15 Uhr den „Kommissarin Lucas“-Film aus 2013 – ein grandioser Marktanteil von 4,8% und Platz 32 der Tages-Charts. zdf_neo schlug um 20.15 Uhr damit sogar Sender wie ProSieben, Vox, RTL II und kabel eins. Zum Vergleich: Der 12-Monats-Durchschnitt von zdf_neo liegt derzeit bei 1,2%. Klar über die Mio.-Marke sprangen auch „Der XXL-Ostfriese“ im NDR Fernsehen (1,24 Mio. / 4,2%), vorher die „Expeditionen ins Tierreich“ (1,17 Mio. / 4,1%) und im SWR Fernsehen „Von und zu lecker“ (1,11 Mio. / 3,8%) und „Lecker aufs Land“ (1,04 Mio. / 3,6%). Stärkstes Pay-TV-Programm war wie im Free-TV der DFL-Supercup: 200.000 Fans sahen das Match bei Sky.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums, der 14- bis 49-Jährigen und der 14- bis 59-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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