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Stotterstart für WhatsApp-Konkurrent: SIMSme verprellt Nutzer mit Server-Problemen

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Offenbar war der Ansturm auf den Messenger der Deutschen Post größer als gedacht: SIMSme hat einen Tag nach dem Launch des neuen Angebots mit erheblichen Problemen zu kämpfen. Nutzer klagen über fehlgeschlagene Registrierungen und unverschickte Nachrichten.

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Wir schrieben es bereits am Donnerstag: SIMSme macht zum Start viel richtig. Der Messenger setzt im Gegensatz zum grünen Platzhirschen auf Sicherheit: Passworteingabe bei App-Start, End-to-End-Verschlüsselung, optionale Selbstzerstörung und zumindest transparente Kommunikation der Datenschutzbestimmungen und AGBs.

Auch wenn WhatsApp mit über einer halben Milliarde Nutzer uneinholbar ist, so hatten die Server der Deutschen Post am Donnerstag wohl trotzdem mit einem großen Ansturm zu kämpfen. Es ging gar nichts mehr. Vor allem klagten Nutzer über die Fehlermeldung, wonach die Nummer schon vergeben sei. Zum Hintergrund: SIMSme erfordert, wie jeder Messenger, zur Autorisierung die Telefonnumer des verwendeten Smartphones. Wer sich von mehreren Installationsversuchen nicht abhalten ließ, der gab schließlich bei Fehlermeldungen im direkten Betrieb der App auf.

„Da weise ich Freunde auf einen neuen Messenger hin, damit man den zusammen testen kann und dann solche Fehler… so kann ich niemanden überzeugen… nicht mal mich selbst“, schreibt ein Nutzer. „Chance vertan runter mit dem Schrott“, kommentiert es ein anderer. Ferner hagelt es in Googles Play Store und im App Store von Apple schlechte Bewertungen.

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„Wir haben unsere Server-Kapazitäten bereits kurzfristig verzehnfacht, um dem großen Nutzerinteresse gerecht zu werden“, zitiert t-online.de den Post-Pressesprecher Alexander Edenhofer.

 

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