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Die Rudolf Augstein-Stiftung verschenkt ihre 1.000 Krautreporter-Abos

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Krautreporter: Philipp Schwörbel, Alexander von Streit, Sebastian Esser (v.l.)

Im September startet die Beta-Phase des Online-Magazins Krautreporter, im Oktober geht das digitale Reportage-Portal offiziell an den Start. Finanziert wurde das Projekt per Crowdfunding über die eigene Website und erreichte ihr Ziel von 15.000 Unterstützern. Unter anderem durch Großabonnenten wie die Rudolf Augstein-Stiftung. Was die Stiftung mit 1.000 Abos macht? Sie verschenkt sie.

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Für die Verteilung der Digital-Abos kooperiert die Stiftung zum einen mit dem Deutschen Journalistenverband (DJV) und der Deutschen Journalistinnen- und Journalistenunion (dju). Um ein Abo bewerben können sich ausschließlich in journalistischer Ausbildung befindliche Mitglieder der beiden Organisationen. Also Studenten, Volontäre und Journalistenschüler. Sowohl DJV als auch dju vergeben jeweils 350 der Zugänge zum Online-Magazin, verschenkt wird nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.“

Die restlichen 300 Krautreporter-Abos wolle die Rudolf Augstein Stiftung in Kleinkontingenten über ausbildende Institutionen wie Journalistenschulen und Universitäten verteilen, um auch den journalistischen Nachwuchs außerhalb der großen Verbände zu erreichen, heißt es von einer Sprecherin der Stiftung. Welche Institutionen das sein werden, sei nicht völlig geklärt. Interessierte Universitäten mit journalistischen Ausbildungsgängen oder Journalistenschulen hätten noch die Möglichkeit, auf die Stiftung zuzukommen.

Die Rudolf Augstein Stiftung hatte dem Crowdfunding-Projekt Krautreporter mit ihrem Großeinkauf von 1.000 Abonnements einen Tag vor Ablauf der Aktion noch einen großen Schub gebracht. Sie investierte damit insgesamt 50.000 Euro in das Magazin, das eigenen Angaben zufolge den Online-Journalismus „reparieren“ will.

 

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