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Selbstsucht als Geldmaschine: Kim Kardashian bringt Selfie-Buch „Selfish“ heraus

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Selfie-Vermarkterin: Kim Kardashian

Auch das noch: Nach der App folgt das Buch zum Kim Kardashian-Hype. Wer auf literarische Höhenflüge spekuliert, wird jedoch enttäuscht sein. Die 33-Jährige präsentiert auf prallgefüllten 352 Seiten Selfies. Davon hat sie in ihrem Drang nach permanenter Selbstdarstellung ja einige produziert.

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Der Smartphone-Kult lässt sich auch auf Papier vermarkten. Wenn man ein A-Promi ist. Im April kommenden Jahres soll das Buch „Selfish“ im Rizzoli Verlag für 20 Dollar erscheinen. Autorin: Kim Kardashian! Die 33-Jährige, die in der Vergangenheit nicht gerade durch ihre Schreibkunst aufgefallen war, lässt dort weniger Worte als vor allem Bilder sprechen –  nämlich Selfies.

Und davon hat die nach Justin Bieber zweitbeliebste Instagrammerin ihren Fans in den inzwischen 1.850 Posts bereits einige geboten. Doch bei den bereits bekannten Filter-Bildern wird es nicht bleiben. Das immerhin 352 starke Werk dürfte auch jede Menge privates Material entgalten, das bislang nur dem Gatten Kanye West vorbehalten war: „Jede Frau macht Bilder von ihrem Hintern im Spiegel… Vielleicht teile ich einige von ihnen“, lockt Kardashian im Time Magazine.

Geschäftstüchtige Doku-Soap-Darstellerin

Fast scheint es also, als hatte Kanye West doch recht. „Die Kardashians sind die bemerkenswertesten Leute unserer Zeit“, schwadronierte der Rap-Superstar in seiner zwanzigminütigen Hochzeitsrede Ende Mai. Seine neue Frau sei „der ideale Promi unser Zeit“.

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Was als Liebeserklärung durchaus fragwürdig erscheint, ist in der realen Geschäftswelt kaum zu bestreiten. Kim Kardashian und ihr Familienclan haben mit ihrer permanenten Selbstinszenierung ein wahres Imperium erschaffen, das nach den nächsten Mittelzuflüssen strebt. Nach einem 50 Millionen Dollar-Porno, an dem allerdings vor allem Ex-Partner Ray J verdiente, und der Dauer-Doku-Soap „Keep up with the Kardashians“, ist nun Zahltag via Smartphone.

Großer App-Coup: Mit “Kim Kardashian: Hollywood“ 90 Millionen im Visier

Die App “Kim Kardashian: Hollywood“, die seit Ende June im AppStore verfügbar ist, entwickelt sich zu einem der größten Spiele-Hits des Jahres. Über In-App-Käufe erlangen Nutzer Aufmerksamkeit, bekommen das schönere Model-Shooting, kaufen sich virtuelle Juwelen oder unternehmen einen Smartphone-Trip nach Beverly Hills.

Bis zu 200 Millionen Dollar könnte “Kim Kardashian: Hollywood“ im ersten Jahr einspielen, mutmaßten Analysten zuletzt. Die Doku-Soap-Darstellerin soll mit 45 Prozent an den Umsätzen beteiligt sein – und könnte damit enorme 90 Millionen Dollar mit einer einfachen App verdienen. Das Selfie-Buch müsste schon eine Auflage im zweistelligen Millionenbereich aufweisen, um an diese Dimensionen heranzukommen…

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