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Starkes 2. Quartal für ToFo AG, HuffPost und Focus Online wachsen aber nur verhalten

Toon Bouten
Toon Bouten

Die Tomorrow Focus AG blickt auf ein ordentliches erstes Halbjahr zurück: Mit 97,6 Millionen Euro konnte der Konzern seinen Umsatz um 8,7 Prozent steigern. Wachstumsmotor ist vor allem das Travel-Segment. Für die kommenden Monate prognostiziert das Unternehmen trotz eines erhöhten Wettbewerbdrucks eine Belebung des Geschäfts.

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Im Vergleich zum Vorjahr steigerte der Münchener Internetkonzern, eine Tochter von Hubert Burda Media, seinen bereinigten Umsatz um 9,8 Prozent auf nun 45 Millionen Euro. Mit einem Wachstum von 13,3 Prozent im zweiten Quartal und einem Umsatzplus von 11,4 Prozent im Halbjahres-Vergleich (auf insgesamt 63,2 Millionen Euro) ist das Travel-Segment der Tomorrow Focus AG der Wachstumsmotor. Vor allem das Reiseportal Holidaycheck soll seine Marktstellung trotz einem stagnierendem bis rückläufigem Marktumfeld ausgebaut haben.

Nicht ganz so bombig lief es für die Publishing-Portale, zu denen Focus Online und Huffington Post gehören. Hier verzeichnet die Tomorrow Focus AG im ersten Halbjahr eine zögerliche Umsatzsteigerung von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf insgesamt 14,2 Millionen Euro. Auch für die Publishing-Sparte gilt wie für das gesamte Unternehmen: das zweite Quartal lief mit einem Umsatzplus von 8,7 Prozent zum Vorjahreszeitraum deutlich besser als das erste.

Leicht rückläufig entwickelte sich das so genannte Subscription-Segment. Hierzu zählen unter anderem das Partnervermittlungsportal Elitepartner sowie das Artzempfehlungsportal jameda.de. Mit 15,8 Millionen Euro im Vergleich zu 16 Millionen Euro im Vorjahr fielen die Umsatzeinbußen im ersten Halbjahr aber gering aus. Besonders die jameda GmbH soll den Unternehmensinformationen zufolge eine Umsatz- und Ergebnissteigerung im oberen zweistelligen Bereich verzeichnet haben.

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Das Konzernergebnis vor Steuern und Abschreibungen (EBITDA) belief sich im ersten Halbjahr auf 9 Millionen Euro, was einem Plus von 2,8 Prozent zum Vorjahr entspricht. Im Quartalsvergleich zum Vorjahr liegt das EBITDA-Plus dagegen bei eindrucksvollen 45,3 Prozent. Betrachtet man das bereinigte Konzernergebnis bezogen auf das erste Halbjahr, verzeichnete der Internetkonzern gegenüber 2013 Gewinneinbußen von 7,5 Prozent auf insgesamt 5,1 Millionen Euro.

Für das zweite Halbjahr prognostizieren die Münchner eine positive Umsatzentwicklung. Trotz erhöhtem Wettbewerbsdruck in den Kernmärkten des Unternehmens, wie dem Travel- und Publishing-Segment, erwarte man eine Belebung der Nachfrage.

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