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„Totales Chaos!“: Nach der geplatzten Übernahme ätzt T-Mobile US-Chef gegen Sprint

Loses Mundwerk: Telekom USA Chef John Legere
Loses Mundwerk: Telekom USA Chef John Legere

Wieder nichts! Die Telekom steht schon wieder mit leeren Händen da: Drei Jahre nach der erhofften Übernahme durch AT&T zieht sich nun auch der nächste potenzielle Käufer zurück - Sprint ist aus dem Rennen. Die Telekom wird ihr Tafelsilber T-Mobile US einfach nicht los, während Konzernchef John Legere wieder einmal verbal aus der Rolle fällt…


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John Legere ist wieder in seinem Element. Ganze sechs Woche ist es her, als der streitbare Mobilfunk-Veteran in  inzwischen bekannter Manier gegen die schier übermächtige Konkurrenz von AT&T und Verizon rantete. „Die mächtigen Duopolisten rauben Euch bis auf den letzten Penny aus. Dabei verachten die Wichser Euch“, pestete der 56-Jährige, der sich dann doch halbherzig entschuldigte.

Ob auch diesmal die Rolle rückwärts folgt? Höchst unwahrscheinlich, denn plötzlich hat T-Mobile einen neuen Gegner, der 24 Stunden zuvor noch als neue Mutter gehandelt  wurde – US-Mobilfunker Sprint, der am Ende bei Übernahme der US-Tochter der Telekom doch noch kalte Füße bekam.

Die Folge: Ein totaler Neustart der Nummer drei der USA, die zuletzt mit einem Kundenschwund zu kämpfen hatte. Sprint, das vom mehrheitlich zur japanischen Softbank Holding gehört,  tauschte umgehend den Vorstand aus und kürte mit Marcelo Claure einen Manager aus den eigenen Reihen zum neuen CEO.

T-Mobile US-Chef John Legere zieht gegen Sprint via Twitter vom Leder

Die Steilvorlage, es nun mit einem vermeintlich angeschlagenen Konkurrenten zu tun zu haben, der gestern um happige 20 Prozent an der Börse abstürzte, ließ sich John Legere nicht nehmen und zog via Twitter so richtig vom Leder.  „Wer noch einen Grund benötigt hat, um Sprint zu verlassen und zu T-Mobile wechseln, hat ihn jetzt. Totaler Chaos bei Sprint“, twitterte Legere.

Doch damit nicht genug: „Sprint ein schmelzender Eiswürfel. Sieht zumindest für mich so aus“, legt Legere nach.

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Und einer ging noch: „Wechselt jetzt zu T-Mobile und springt vom Sprint-Bus, bevor er crasht“.

Man ahnt: Es dürfte nicht der letzte kernige Tweet des lässigen Herrn Legere gewesen sein…als nächster potenzieller Interessent steht der US-Satellitennetz-Betreiber Dish in den Startlöchern.

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