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Mehr Kontrolle für Verlage: Google eröffnet Publisher Center

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Immer auf der Suche nach neuen Geschäftsbereichen: Internet-Riese Google

Google geht in den USA einen Schritt auf die Verleger zu und erleichtert ihnen das Einwirken auf den begehrten Such-Algorithmus. Medien sollen an Google News direkt Website-Informationen übermitteln können. Außerdem wird durch die Öffnung zur Verlagsseite eventuellen Kategorie-Fehlern vorgebeugt.

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„Wenn Sie Nachrichtenproduzent sind, hat sich Ihre Website über die Zeit vielleicht weiterentwickelt und verändert – wie auch ihre Geschichten. In der Vergangenheit haben wir diese Änderungen möglicherweise nicht berücksichtigt. Das war ein Nachteil für Ihre Leser, und für Sie selbst“, gesteht Google im Unternehmensblog ein. Um dies zukünftig zu ändern, hat Google in den USA das Publisher Center gelauncht, in dem US-Medien ihre Seiten spezifisch kategorisieren können. Verlage können dem Algorithmus somit anweisen, welche der Unterseiten dem Politik-, Wirtschafts- oder Reise-Ressort angehören. Durch das neue Interface gibt Google Kontrolle an die Seitenbetreiber ab, denen es erleichtert wird ihre Inhalte gezielt in Google News auszuspielen. Auf die Relevanzkriterien der Suchmaschine hat dies allerdings keinen Einfluss.

Zudem können über das Publisher Center einige Basisfakten jederzeit geändert werden. Dazu zählen sogar Namen von Projekten oder Unterseiten sowie deren korrekte Verschlagwortung. So soll Google leichter zwischen Blogs, Satire- oder Meinungsbeiträgen unterscheiden können.

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Bei der Erfassung einer Newsseite durch Google gab es bisher keinerlei Einflussmöglichkeiten auf die Kategorisierung für die Suchmaschine. Nun können von Verlagsseite eigenhändig Fehler behoben und Seiten angepasst werden. Die Möglichkeit eröffnet Google bisher nur für US-Unternehmen. Weitere Länder sollen nach Angaben des Konzerns bald folgen.

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