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Guter Start für Gottschalks RTL-Doku „60 Jahre Rock & Pop“

Thomas Gottschalk, Sprecher der RTL-Doku „60 Jahre Rock & Pop“
Thomas Gottschalk, Sprecher der RTL-Doku "60 Jahre Rock & Pop"

Da dürfte RTL erst einmal zufrieden sein: Die vierteilige Musik-Doku "60 Jahre Rock & Pop", gesprochen von Thomas Gottschalk, startete am Freitag mit überdurchschnittlichen Marktanteilen. Bei den 14- bis 49-Jährigen gewann sie sogar den Tag. Keinen guten Start erwischte Wigald Boning mit "Kühe haben beste Freunde" im ZDF.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Freitag wissen müssen:

1. RTL siegt mit „60 Jahre Rock & Pop“ im jungen Publikum, auch insgesamt ein Erfolg

1,94 Mio. Leute interessierten sich ab 23 Uhr für den Auftakt von „60 Jahre Rock & Pop“ – zu so später Stunde reichte das für einen Marktanteil von 12,4%, der damit klar über dem 12-Monats-Durchschnitt von RTL (derzeit 10,6%) liegt. Bei den 14- bis 49-Jährigen reichten 1,03 Mio. sogar für gute 16,3% und den ersten Platz der Tages-Charts – nicht alltäglich für eine Sendung, die erst um 23 Uhr beginnt. Hier schlug „60 Jahre Rock & Pop“ auch „Die ultimative Chart Show“, die vorher bei RTL lief und von 1,02 Mio. 14- bis 49-Jährigen eingeschaltet wurde – ein solider Marktanteil von 13,7%. Im Gesamtpublikum hatte die „Chart Show“ mit 2,00 Mio. zwar ein paar Zuschauer mehr als „60 Jahre Rock & Pop“, blieb wegen der attraktiveren Sendezeit aber bei unbefriedigenden 9,1% hängen.

2. „Got to Dance“ verliert gegen RTL, kann den Abwärtstrend aber erst einmal stoppen, ProSieben enttäuscht mit „Black Sails“

Die erste Live-Ausgabe von „Got to Dance“ kam unterdessen bei Sat.1 auf 1,60 Mio. Gesamt-Zuschauer und 900.000 14- bis 49-Jährige. Keine allzu guten Zahlen, immerhin blieb sie mit 7,2% und 12,2% aber über den Vortags-Werten, als es bei ProSieben neue Minusrekorde für die Tanzshow gab. Gegen RTL verlor sie dennoch in beiden Zuschauergruppen. „Jetzt wird’s schräg“ sahen im Anschluss noch 1,09 Mio. (6,2%), darunter 740.000 14- bis 49-Jährige (10,8%). Bei ProSieben enttäuschte die Piratenserie „Black Sails“ nach einem guten Start vor einer Woche: Diesmal sahen nur noch 1,00 Mio. zu, davon 570.000 im Alter zwischen 14 und 49. Die Marktanteile von 4,8% und 7,9% sind eine herbe Enttäuschung liegen klar unter den Premieren-Zahlen von 8,0% und 13,5%.

3. ZDF siegt mit Krimis, floppt mit „Kühe haben beste Freunde“

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Im Gesamtpublikum hatten wie so oft an Freitagen die ZDF-Krimiserien die Nase vorn. 4,18 Mio. sahen um 20.15 Uhr „Der Staatsanwalt“, 4,00 Mio. danach die „Letzte Spur Berlin“. Die Marktanteile lagen bei hervorragenden 19,1% und 17,0%. Ein Problem hat der Sender allerdings weiterhin mit seinem Sommer-Ersatz der „heute-show“. Auch die Premiere von Wigald Bonings „Kühe haben beste Freunde“ enttäuschte auf dem 22.30-Uhr-Sendeplatz: Nur 1,34 Mio. sahen insgesamt zu – ein mieser Marktanteil von 6,9%. Auch im jungen Publikum lief es nicht gut: 300.000 14- bis 49-Jährige entsprachen lediglich 4,1%. Im Ersten kam der Film „Gräfliches Roulette“ um 20.15 Uhr auf 2,57 Mio. Seher und 11,5%, der „Tatort“ danach auf 2,85 Mio. und ordentliche 14,1%.

4. kabel eins bärenstark mit „Castle“, RTL II mit „Crank“

In der zweiten Privat-TV-Liga schafften am Freitag gleich mehrere Programme den Sprung in die Tages-Top-Ten der jungen Zielgruppe. Am besten lief es für die kabel-eins-Serie „Castle“, die mit 690.000 14- bis 49-Jährigen um 21.15 Uhr stolze 8,8% und Platz 6 erreichte. Nur für RTL und Sat.1 lief es zu dieser Zeit besser. Die 20.15-Uhr-Episode erreichte mit 560.000 schon 8,3% und „Elementary“ überzeugte um 22.15 Uhr mit 560.000 und 7,3%. Auch RTL II kann zufrieden sein: „Berlin – Tag & Nacht“ (640.000 14- bis 49-Jährige / 13,5%) und die „RTL II News“ (680.000 / 11,2%) schafften den Sprung in die Top Ten, Spätfilm „Crank“ verpasste ihn mit 640.000 und 9,8% nur hauchdünn. Dazwischen lief es um 20.15 Uhr für „Zwölf Runden“ aber nicht allzu gut: 400.000 junge Zuschauer reichten nur für 5,4%. Apropos „nicht allzu gut“: Vox enttäuschte wieder. Um 20.15 Uhr kam „Law & Order: Special Victims Unit“ nur auf 410.000 junge Zuschauer und 6,0%, danach erreichte „CSI: NY“ mit 440.000 nur 5,7% und ab 22.10 Uhr sahen die beiden „Leverage“-Folgen 450.000 (5,9%) und 460.000 (immerhin 7,5%).

5. 260.000 sehen Zweitliga-Auftakt bei Sky, SWR überzeugt mit „Nachcafé“

Endlich geht die Fußball-Saison wieder los: Die Zweite Liga feierte am Freitag ihre Premiere mit dem Spiel Fortuna Düsseldorf – Eintracht Braunschweig. Fast 42.000 sahen das 2:2 im Stadion, weitere 260.000 vor ihren Fernsehern. So viele Zuschauer maß die GfK nämlich für Sky – der Marktanteil lag damit bei guten 1,1%. Stärkstes Programm abseits der acht großen Sender war hingegen die WDR-„Lokalzeit“ um 19.30 Uhr mit 1,09 Mio. Sehern und 6,3%. Zu später Stunde überzeugte zudem das SWR-„Nachtcafé“: 940.000 interessierten sich für das Thema „Ich versteh‘ mein Kind nicht mehr!“ – ein toller Marktanteil von 4,7%. Ebenfalls stark bei den kleineren Sendern: „die nordstory“ im NDR mit 920.000 und 4,2%, sowie die „Melodien der Berge“ im Bayerischen Fernsehen mit 800.000 und 3,4%.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums, der 14- bis 49-Jährigen und der 14- bis 59-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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