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Focus gründet Reportage-Einheit – und der Chef kommt vom SZ-Magazin

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Der Focus gründet eine Reportage-Truppe. Ähnlich wie bei der Recherche-Einheit der Zeitschrift sollen die Journalisten für alle Ressorts arbeiten. Leiter der Truppe wird Alexandros Stefanidis. Der kommt vom SZ-Magazin und hat dort u.a. viele gute Interviews geführt. Zwei weitere Neuzugänge gibt es.

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Jörg Quoos, der Focus-Chef, will die Qualität des Magazins „weiter erhöhen“, sagt er. Versteht sich von selbst, und ist vermutlich doch nicht selbstverständlich, ob beim Focus oder anderswo. Ressortübergreifende Einheiten innerhalb von Redaktionen sollen helfen, festgefahrene Ressortstrukturen etwas aufzubrechen. Sinnvoll ist dies beim Focus vermutlich auch, weil die Redaktion nun sowohl in München wie in Berlin sitzt. Die Umverteilung der Redaktion zog sowohl Zu- wie Abgänge nach sich.

In München hat weiterhin der bisherige SZ-Magazin-Mann Stefanidis seinen Arbeitsplatz. Dies betont der Focus, könnte sonst der Eindruck entstehen, man wolle eigentlich ganz nach Berlin, dürfe aber nicht. Stefanidis ist u.a. mit dem Deutschen Reporterpreis ausgezeichnet, er veröffentlichte auch zwei Bücher. Seine Reportage-Truppe soll zunächst aus fünf Mitarbeitern bestehen.

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In Berlin sitzt Markus Götting als neuer Textchef. Er war zuletzt Redakteur für besondere Aufgaben bei Bunte. Auch er hat u.a. für SZ und SZ-Magazin gearbeitet – und Bücher geschrieben. Sein Vorgänger Josef Seitz wechselte zu TVdirekt – er wollte in München bleiben, der Posten des Textchefs aber ist in Berlin vorgesehen.

Schließlich übernimmt 2015 Christian Pantle gemeinsam mit Frank Fleschner das Ressort Forschung & Technik/Medizin. Pantle war schon mal Vizechef des Ressorts, wechselte dann zu P.M. Das Magazin, das bekanntlich in diesem jahr nach Hamburg ziehen musste.

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