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„Das ist ein Witz“: CNN-Reporter streitet sich live im TV mit Russia Today-Kollegen

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Die Lage nach dem vermeintlichen Abschuss von Flug MH17 sorgt für gereizte Stimmung - vor allem zwischen Russland und den USA. Bei CNN übertrug sich die Anspannung nun auf zwei Korrespondenten. Bei einer Live-Schalte zwischen CNN-Reporter Chris Cuomo und Peter Lavelle von Russia Today kochten die Emotionen derart über, dass der eine dem anderen vorwarf, er rede wie "ein offizieller Vertreter Russlands" bzw. "wie die Sprecherin des US-Außenministeriums".

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Beide Journalisten sind Amerikaner. Lavelle moderiert jedoch beim englischsprachigen und Russland-nahen Sender RT. Bei einer TV-Schalte – Cuomo war vom niederländischen Flughafen Schiphol zugeschaltet, wo Flug MH17 gestartet ist – schaukelten sie sich gegenseitig hoch.

Das Gespräch spiegelt die unterschiedlichen Weltansichten wider. Bereits die erste Frage des CNN-Reporters trieb Lavelle auf die Spitze. Auf die Frage, weshalb Wladimir Putin die Blockaden der prorussischen Separatisten in der Ostukraine nicht verurteile, entgegnete der RT-Journalist, sie sei lächerlich. Der Ort des Absturzes liege immerhin nicht in Russland. Anschließend kritisierte er das Außenministerium der USA. Dies würde sich bei Untersuchungen nur an soziale Netzwerke wie Twitter und YouTube verlassen. Das Gespräch eskaliert.

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Immer wieder versuchte Cuomo seinen Interviewpartner zu beruhigen. Dieser warf ihm vor in einem Paralleluniversum zu leben. „Take a breath, Peter“, holen Sie Luft Peter, versucht Cuomo die Lage zu besänftigen. „Ich bin nicht hier, um mit Ihnen zu debattieren.“ Doch das ist dem Kollegen aus Russland sichtlich egal. Mehr als zehn Minuten dauert die Schalte, ehe der CNN-Reporter abbricht. „Das ist ein Witz. Wir müssen das beenden.“

 

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