Anzeige

Otto Waalkes schimpft aufs TV: „Der Quotendruck ist schrecklich“

Otto Waalkes fühlt sich in seiner Rolle als „Otto“ am wohlsten und will sich keinem Quotendruck beugen
Otto Waalkes fühlt sich in seiner Rolle als "Otto" am wohlsten und will sich keinem Quotendruck beugen

Er ist ein alter Showbiz-Hase, dem Fernsehen aber erteilt er jetzt eine klare Absage: Otto Waalkes hat keinen Spaß mehr an TV-Auftritten. In einem Interview, das in der morgigen Zeit erscheint, spricht der 66-Jährige über seine Karriere als Witzbold und warum er kein guter Schauspieler ist.

Anzeige
Anzeige

Dabei stöhnt der gebürtige Ostfriese vor allem über den allseits bekannten Quotendruck der Fernsehbranche, der einen letztlich nur verbiege: „Das ist eine bekannte Klage, aber es ist nun mal so, der Quotendruck ist schrecklich: Mach den Scherz nicht, dann fallen die 14-Jährigen als Zuschauer aus! Oder: Wenn du das noch einbaust, kriegen wir die alleinerziehende Mutter Mitte 30! Solche Gedanken macht man sich da“, so Waalkes.

Die Komikerlegende stand in seiner Karriere in zahlreichen eigenen TV-Serien und Kinoflimen vor der Kamera, in denen er von seinem Charakter „Otto“ aber nie wirklich loskam. Immer wieder habe er Angebote bekommen, die darauf abzielten, ihm eine neue Rolle zu verpassen – sogar in einen seriösen Kommissar wollte man ihn verwandeln. Funktioniert habe das aber nicht, weil er stets ins Komödiantische abgedriftet sei. „Ich bin eben kein Schauspieler, der sich an ein Drehbuch hält. Das kann ich einfach nicht. Und ich möchte es ehrlich gesagt auch gar nicht“, sagte er der Zeit.

Otto spielt eben am liebsten „Otto“ – ob das nun er selbst, oder eine Rolle ist, das kann er schon nicht mehr beantworten: „Ist Otto eine Figur? Das weiß ich eben nicht.“

Anzeige

Statt die Fernsehzuschauer zum Lachen zu bringen, tourt der Künstler derzeit mit einer Live-Show durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.

 

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*