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„Immersive Journalism“: wenn Zuschauer Teil der Nachricht werden

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Wie werden wir in Zukunft Nachrichten konsumieren? Sind computeranimierte Berichterstattungen und virtuelle Realitäten the next Big Thing? Eine amerikanische Journalistin experimentiert damit, Zuschauer mit Hilfe von Datenbrillen direkt ins News-Geschehen zu bringen. "Immersive Journalism" nennt sich diese neue Technik.

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Mit dem Computer nachinszenierte Berichterstattungen sind im Kommen: Bereits 2011 wurde die taiwanische Animationsfirma THE (Taiwanese Animators) mit einem komplett animierten Erklärvideo bekannt, das erläutert, wie die deutsche Piratenpartei ins Berliner Parlament einzog.:

THE gehört zum Großkonzern Next Media, der sich darauf spezialisiert hat, aktuelle Nachrichten animiert darzustellen – vor allem Nachrichten, für die es kein Filmmaterial gibt.

Nachrichten für die Virtual Reality Brille

Wie die Neue Zürcher Zeitung berichtet, will eine Journalistin aus den USA jetzt noch einen Schritt weitergehen und experimentiert mit der Darstellung von Nachrichten als virtuelle Realität. Das bedeutet: Der Zuschauer trägt eine Virtual Reality Brille des Herstellers Oculus Rift und taucht so komplett in eine Szene ein, als sei er selbst Teil des Geschehens. „Immersive Journalism“ nennt sich diese neue journalistische Erzählform.
Die US-amerikanische Reporterin Nonny de la Peña experimentiert laut der Neuen Zücher Zeitung seit sieben Jahren mit Virtual Reality. Vor zwei Jahren produzierte sie das animierte Video „Hunger in Los Angeles“. Eine Praktikantin der Journalistin war damals dabei, als in Los Angeles ein Mann in der Schlange vor einer Essensausgabe zusammenbrach und ließ ihr Tonband laufen. Aus diesen Audioaufnahmen und der detailgetreuen Nachbildung der Umgebung erschuf de la Peña das computeranimierte Video.
„Hunger in Los Angeles“ hatte seine Premiere auf dem Sundance Film Festival 2012.

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Aktuell arbeitet Nonny de la Peña an einem Projekt über Syrien. Ihr Ziel: Den Zuschauer mit ins Geschehen nehmen, um ihn so näher an die Ereignisse in Syrien heranzuführen. „Project Syria“ wird auf dem World Economic Forum Premiere feiern:

„Wir erleben eine Revolution in der Art, wie wir Inhalte nutzen. Das Web war nur ein Schritt in diese Richtung. Virtuelle Realität bietet eine andere, viszerale Plattform, um aussergewöhnliche Geschichten zu erzählen“, zitiert die Neue Zürcher Zeitung Nonny de la Peña

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