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Marilyn Monroe mit Maschinenpistole: Werbung auf Neu-Ulmer-Schulbus sorgt für Ärger

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Was Marilyn Monroe mit Maschinenpistolen zu tun hat, ist völlig unklar. Trotzdem sorgt ein Bild der Schauspielerin mit einer MP gerade für Ärger in Neu-Ulm. Ein Tatoo-Studio wirbt mit Monroe plus Waffe auf einem Bus für seine Piercing- und Nadel-Künste. Was einem Bürger jedoch sauer aufstößt ist der Umstand, dass der Wagen auch als Schulbus eingesetzt wird.

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Der wütende 54-Jährige schicke einen Brief an das Landratsamt, der der Augsburger Allgemeinen vorliegt. Darin heißt es: „Für mein Dafürhalten ist das eine ganz unglaubliche Aktion und es ist mir unerklärlich, wie so was nur über einen Tag hinweg von Eltern, Schülern, Lehrern und der Politik toleriert sein kann“. Nach Ansicht der Verwaltung gebe es gesetzliche Regelung für Bus-Werbung.

Den Chef des Busunternehmens stört das Bild nicht. Immerhin ist die Monroe ja nicht nackt.  „Ich dachte zuerst, die Frau sei nur sehr spärlich bekleidet. Wenn es um das Thema Sex in der Werbung geht, bin ich sehr kritisch. Aber an der Waffe habe ich mich nicht gestört.“ Im Vergleich zu so manch anderer anstößiger Reklame hält der Geschäftsmann das Tatoo-Motiv offenbar für geradezu züchtig.  Erst recht, wenn man sich ansehe, mit welchen Werbungen andere Busse in der Region herumfahren würden. „Da sind Frauen oben ohne zu sehen oder es wird Werbung für Alkohol gemacht. Dann müssen wir auch darüber diskutieren“.

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