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Madsacks Digital-Chefin Martina Lenk verlässt die Mediengruppe

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Martina Lenk wechselt von Madsack zu Simply Local

Madsacks Digital-Chefin Martina Lenk verlässt die Hannoveraner Mediengruppe Ende September. Sie wechselt in die Geschäftsführung des Göttinger Unternehmens my xplace. Das betreibt u.a. das Shopping-Portal Simply Local, in das u.a. einige Zeitungsverlage investiert haben.

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Bei Madsack war Lenk, 46, seit Anfang 2008 Geschäftsführerin der Online-Tochter. Sie verantwortete dort die Entwicklung der digitalen Angebote der Zeitungen von Madsack, also u.a. Hannoversche Allgemeine, Neue Presse Hannover, Ostsee-Zeitung, Leipziger Allgemeine und Märkische Allgemeine Zeitung. Es entstanden zahlreiche Apps, Web- und Mobile-Angebote. Madsack hat als einer der ersten Regionalverlage Bezahlmodelle für seine Zeitungen eingeführt.

Nun will sich die Managerin neuen Aufgaben zuwenden. Ihre Aufgaben bei Madsack übernimmt Konzerngeschäftsführer Christoph Rüth. Lenk habe „die Grundlage für zahlreiche digitale Erfolgsprodukte der Madsack Mediengruppe gelegt“, sagt Rüth. Madsack werde sich „als konzernweiter Dienstleister zukünftig auf die Bereitstellung digitaler Technologien konzentrieren“. Der Technische Direktor Martin Kautz sowie Philipp Lubian werden als Prokuristen die Leitung von Madsack Online übernehmen und direkt an Christoph Rüth berichten, teilten die Hannoveraner am Montag mit.

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Bei Simply Local, das Anfang des Monats als Website und App live ging, wird sich Lenk vor allem um schnelles Wachstum für die noch junge Plattform kümmern. Die Idee in Kürze: das Portal zeigt Nutzern an, wo es in ihrer Umgebung bestimmte Produkte, nach denen diese suchen, zu kaufen gibt. „Online suchen- lokal einkaufen“, lautet das Prinzip. So können Verbraucher noch am selben Tag die gesuchten Produkte reservieren und abholen – und müssen nicht auf den Paketboten warten. Simply Local verdient u.a. an den Kunden, die das Portal den Einzelhändlern zuführt.

Michael Volland, Chef der my xplace-Firma xPlace in Göttingen, freut sich über die „erfahrene Digitalmanagerin“ in dem jungen Unternehmen. Priorität habe nun die „Einbindung lokaler Händlerstrukturen auf unserem Marktplatz“. Im Mai beteiligten sich vier Zeitungsverlage bzw. deren Tochterfirmen, an dem Startup – die Rhein Main Digital GmbH, der Verlag der Nordwest-Zeitung, Aschendorff Medien und die Weser Kurier Mediengruppe.

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