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Abschied von Moderatorenlegende: Manfred Sexauer ist tot

ARCHIV†- Manfred Sexauer, deutscher Rundfunk- und Fernseh-Moderator, aufgenommen am 07.05.2003 bei der Aufzeichnung der Verleihung der „Goldenen Europa 2003“ in der Bremer Diskothek „Aladin“. Foto: Ingo Wagner/dpa (zu dpa:“Trauer um Hˆrfunk- und Fernsehmoderator Manfred Sexauer“ vom 20.07.2014) +++(c) dpa – Bildfunk+++
ARCHIV†- Manfred Sexauer, deutscher Rundfunk- und Fernseh-Moderator, aufgenommen am 07.05.2003 bei der Aufzeichnung der Verleihung der "Goldenen Europa 2003" in der Bremer Diskothek "Aladin". Foto: Ingo Wagner/dpa (zu dpa:"Trauer um Hˆrfunk- und Fernsehmoderator Manfred Sexauer" vom 20.07.2014) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Als Moderator der saarländischen Radiosendung "Hallo Twen“ wurde er berühmt, mit dem "Musikladen" brachte er Schwung ins öffentlich-rechtliche Fernsehen der 70er Jahre: Die Radio- und TV-Legende Manfred Sexauer ist am Sonntag im Alter von 83 Jahren in einer Saabrückener Klinik gestorben.

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Geboren wurde der Wahl-Saarländer 1930 in Baden-Baden. Nach einer Schauspielausbildung und einigen Jahren auf den Bühnen von Baden-Baden, Freiburg und Karlsruhe, wurde Sexauer 1964 Teil des Saarländischen Rundfunks. Im selben Jahr wurde auch die Europawelle Saar geboren, auf der Sexauer mit der Musiksendung „Hallo Twen“ ab 1965 eine Art Radiorevolution anführte.

„Der SR trauert um einen seiner ganz Großen. Mit ‚Hallo Twen‘, der ersten ‚Beat-Sendung‘ im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, hat er in ganz Europa und über den damaligen Eisernen Vorhang hinaus Radiogeschichte geschrieben“, sagt SR-Intendant Thomas Kleist.

Neben „Hallo Twen“ moderierte Sexauer viele andere Radiosendungen im Saarländischen Rundfunk, wie die erfolgreiche Chart-Show „Disco Top Ten“, „Die Spielbox“, „Der Schlagerkoffer“ oder das „Städtequiz“.

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Auch im TV gewann die Radiolegende Popularität, besonders mit dem jungen Rock- und Popformat „Musikladen“, das Sexauer von 1972 bis 1985 gemeinsam mit seiner Kollegin Uschi Nerke moderierte.

Über den Rundfunk hinaus wirkte der Schauspieler und Moderator vor allem durch seinen Einsatz für die SOS-Kinderdörfer, für die er mit einigen seiner Sendungen mehrere Millionen Mark einspielte. Dafür wurde er mit dem saarländischen Verdienstorden und mit dem Bundesverdienstkreuz am Band ausgezeichnet.

Bis zu seinem Tot lebte Sexauer gemeinsam mit seiner Frau Rita im saarländischen Güdingen.

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