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Edathys medienkritisches Gedicht: „FAZ und Tagesspiegel? Lieber kauf‘ ich mir nen Igel“

„Taz und Rundschau, ARD?
Hm, Moment, ich sage: Ne.“
"Taz und Rundschau, ARD? Hm, Moment, ich sage: Ne."

Während die Deutsche Presse Agentur meldet, dass gegen den früheren SPD-Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy wohl Anklage wegen des Verdachts auf Besitz kinderpornografischer Fotos und Videos erhoben werden soll, veröffentlichte Edathy auf seiner Facebook-Seite ein Gedicht, in dem er mit den Medien abrechnet. Edathy sieht sich seit Beginn der Affäre als zu Unrecht an den Pranger gestellt.

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In seinem Gedicht, das Sebastian Edathy auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht hat, heißt es u.a.:

„FAZ und Tagesspiegel?
Lieber kauf‘ ich mir nen Igel.
Taz und Rundschau, ARD?
Hm, Moment, ich sage: Ne.
„Bild“ oder SZ genehm?
Wie spät ist es? Ich muss gehn.“

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Kurz nach der Veröffentlich meldete die Deutsche Presseagentur, dass die Staatsanwaltschaft Anklage gegen Edathy erheben will wegen des Verdachts auf Besitz kinderpornografischer Fotos und Videos. Edathy war Kunde einer kanadischen Firma, die auch mit Kinderpornos gehandelt hat. Edathy soll dort Videos und Fotoserien gekauft haben, die unbekleidete minderjährige Jungen zeigen. Ob die Aufnahmen strafrechtlich relevant sind, ist strittig.

Edathy bestreitet die Vorwürfe, strafrechtlich relevantes Material erworben zu haben und wirft seinerseits der Staatsanwaltschaft Hannover vor, seine Immunität als Bundestagsabgeordneter bei den Hausdurchsuchungen missachtet zu haben. Außerdem hätten die Staatsanwälte Details zu den Ermittlungen an die Medien gegeben, was zu einer Vorverurteilung geführt habe. Für den heutigen Nachmittag hat die Staatsanwaltschaft Hannover laut Spiegel Online eine Presseerklärung zum Fall Edathy angekündigt.

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