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Yahoo ist nicht zufrieden: Sinkende Werbepreise schmälern Umsatz in Q2

Yahoo-Chefin Marissa Mayer
Yahoo-Chefin Marissa Mayer

Yahoos Umsatz- und Gewinnkurven unterliegen weiter dem gesetz der Schwerkraft - sie sinken. Auch im zweiten Quartal muss Chefin Marissa Mayer einen Rückgang der Werbeumsätze hinnehmen. Und das, obwohl die Anzahl der verkauften Werbemittel um fast ein Viertel gestiegen ist. Man sei "nicht zufrieden", hieß es in einer Mitteilung.

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Der Gesamtumsatz purzelte um vier Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar (etwa 810 Millionen Euro). Der Gewinn krachte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 19 Prozent ein. Unterm Strich blieben 270 Millionen Dollar. Die Yahoo-Chefin räumte laut Techcrunch bei der Vorstellung der Zahlen ein: „Wir sind nicht zufrieden mit den Ergebnissen im zweiten Quartal.“

Allerdings betonte Mayer auch erneut, dass die Transformation Yahoos eine Arbeit von mehreren Jahren sei und es sich um „einen kurzfristigen Rückschlag in unserem Streben nach Wachstum“ handele. Seit 2012 versucht die ehemalige Google-Managerin, den Internetkonzern zu stabilisieren.

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Zu schaffen machen vor allem die guten Geschäfte von Google und Facebook, die den Markt der Werbeeinnahmen im Griff haben. Die absolute Zahl der verkauften Anzeigen bei Yahoo kletterte, gleichzeitig fiel aber der Durchschnittspreis pro Werbemittel um denselben Prozentsatz – nämlich um 24 Prozent. Zulegen konnte Yahoo bei Umsätzen mit bezahlten Links in Suchmaschinen.

 

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