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Spiegel stark mit „Glaube ohne Gott“, stern miserabel mit Brasilien-Titel

Spiegel-Chefredakteur Wolfgang Büchner mit seinem erfolgreichen Heft 24/2014
Spiegel-Chefredakteur Wolfgang Büchner mit seinem erfolgreichen Heft 24/2014

Ein Religions-Titel bescherte dem Spiegel über Pfingsten eine der besten Kiosk-Verkaufszahlen des bisherigen Jahres. Der stern ging unterdessen mit seinem Brasilien-Heft "Fußball, Sex und Samba - das Land hinter dem Klischee" unter: Alltime-Minusrekord mit ganzen 183.320 Einzelverkäufen.

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Ostern, Pfingsten und Weihnachten: Zeit für Magazine und Wochenzeitungen, sich dem Thema Religion zu widmen. Meist passiert das mit Erfolg, so auch diesmal beim Spiegel: „Ist da jemand?“ fragte man auf dem Titel und weiter „Die Zukunft der Religion: Glaube ohne Gott“. 270.277 griffen am Kiosk an den neun Tagen ab Pfingstsamstag zu – der fünftbeste Wert des laufenden Jahres 2014. Ohne beigelegte DVD ist der Wert noch ein bisschen höher einzuschätzen. Im Vergleich zum schwachen Vorwochen-Heft mit dem „Tatort“-Titel ging es um satte 42.000 Kiosk-Verkäufe nach oben. Im Gesamtverkauf inklusive Abos, Bordexemplaren, etc. meldet die IVW einen Wert von 888.343 für die Ausgabe 24/2014, darunter 48.815 ePaper.

Alles andere als gut lief es nach Pfingsten für den stern: In der Hoffnung, von der Vorfreude auf die Fußball-WM zu profitieren, ging man am Tag des Eröffnungsspiels mit der Titelgeschichte „Brasilien: Fußball, Sex und Samba – das Land hinter dem Klischee“ an die Kioske – scheiterte dort aber großflächig. So griffen nur 183.320 Leute zu, nie zuvor seit dem Start der IVW-Heftauflagenmessung Mitte der 1990er Jahre erging es einer stern-Ausgabe im Einzelverkauf so schlecht. Der Gesamtverkauf des Heftes lag bei 727.733 Exemplaren.

Für den Focus wurde in dieser Woche keine neue Heftauflage gemeldet, da vor einer Woche gleich zwei veröffentlicht wurden. Die Anmerkungen dazu finden Sie hier.

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