Very exciting! Juliane Leopold wird Gründungs-Chefin von BuzzFeed Deutschland

Juliane Leopold (li.), Scott Lamb
Juliane Leopold (li.), Scott Lamb

Juliane Leopold wird Gründungs-Chefredakteurin von BuzzFeed Deutschland. Ihr Wechsel von Zeit Online war bereits bekannt, nicht aber ihre Position. Am Freitag vormittag bestätigte Scott Lamb, der die internationale Expansion der Viral-Seite verantwortet, auf MEEDIA-Nachfrage: "We are very excited!"

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BuzzFeed ist eine der am schnellsten wachsenden Websites. Bekannt wurde das Angebot, das Inhalte auf hohe Teilbarkeit für Social Networks ausrichtet, mit sogenanten Listicles – Listen mit animierten GIFs wie „19 galaktische Probleme, die nur Jedi-Ritter verstehen„. Und natürlich mit sehr vielen Katzenvideos. Selbstironisch sind die Besprechungsräume im New Yorker Büro nach Katzen benannt. Für BuzzFeed arbeiten mehrere hundert Journalisten und Sales-Leute in New York und Los Angeles. Die internationale Expansion steht am Anfang. Die US-Seite arbeitet zunehmend mit investigativen Journalisten zusammen, die exklusive Geschichten recherchieren sollen.

Einen genauen Starttermin gibt es noch nicht, antwortet Scott Lamb auf Nachfrage von MEEDIA. Leopold wird in Berlin mit einem kleinen Team von vier bis fünf Mitarbeitern starten. Lamb (hier ein MEEDIA-Interview mit ihm) sagt: „Das kurzfristige Ziel ist, ein Team aufzubauen, ein Büro zu beziehen und die Website zu starten. Es wird sehr experimentell. Langfristig geht es darum, sehr gut zu verstehen, wie Deutsche Social Media nutzen, wie wir unsere Geschichten möglichst teilbar machen. Wir wollen ein vibrierender Teil der deutschen Social Media-Sphäre werden. Mit einer Seite, die eindeutig BuzzFeed ist, aber genauso eindeutig spezifisch deutsch.“

Juliane Leopold, Jahrgang 1983, studierte Publizistik- und Kommunikationswissenschaft sowie Filmwissenschaft in Berlin. Seit 2012 ist sie Social Media-Redakteurin bei Zeit Online und bei der Zeit. Davor war sie bei der Neuen Zürcher Zeitung, der Schweiter Website local.ch sowie der Wochenzeitung Freitag. In ihrer Vita, die auf der Republica-Seite nachzulesen ist, steht: „Sie glaubt, dass Social Media für Journalismus keine Bedrohung, sondern eine riesige Chance ist – und das auch ohne Katzenvideos.“

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