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100 Millionen Dollar für Europa: Google Ventures glaubt an Startups aus Berlin

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Immer auf der Suche nach neuen Geschäftsbereichen: Internet-Riese Google

Google Ventures, die Investment-Tochter des Suchmaschinenkonzerns, will 100 Millionen Dollar in europäische Startups stecken. "Wir glauben, dass die europäische Startup-Szene enormes Potenzial hat", sagt Managing Partner Bill Maris in einem Blogpost: "Wir wollen in die besten Ideen investieren."

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Die Mehrheit der rund 250 Firmen, in die Google Ventures bisher investierte, sind Frühphasen-Startups. Geld machen die Wagniskapitalinvestoren aber für Unternehmen in jeder Entwicklungsphase locker – wenn die Idee stimmt. Google betont, es handele sich ausdrücklich nicht um strategische Investments des Suchmaschinenanbieters. Freilich gibt es Überschneidungen – das Startup Nest, das u.a. intelligente Thermostate herstellt, war ein Investment von Google Ventures und wurde dann vom Mutterkonzern übernommen.

Die Kategorien, in die Ventures Geld steckt, heißen Consumer (u.a. Nest, About.me, Fitstar), Mobile (u.a. Uber, Tunein, Pocket), Commerce, Enterprise & Data, Life Science & Health. Dazu kommen die Seed-Investments in frühe Startups.

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Google Ventures hält sich zugute, den Unternehmen mehr Unterstützung zu geben, als „typische“ Investment-Fonds. Das wird auch der Anreiz für europäische Startups sein – der direkte Draht in die US-Szene, die Vernetzung, die Expertise. Ob’s dann mit Google tatsächlich besser läuft? „Wir sehen verlockende neue Unternehmen in London, Paris, Berlin, den skandinavischen Ländern“, sagt Maris – und nennt SoundCloud, Spotify, Supercell. Die freilich sind schon längst keine Geheimtipps mehr.

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