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Cover-Check: „Tatort“-Titel des Spiegels fällt am Kiosk durch

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Im Fernsehen ist der "Tatort" abseits vom Fußball der größte Publikusmerfolg, doch auf Zeitschriften-Titel überträgt sich dieser Erfolg offenbar nicht. So blieb der Spiegel laut nun veröffentlichter IVW-Zahlen mit seiner Ausgabe 23/2014 - "Die Tatort-Republik - Warum Deutschland jeden Sonntag einen Mord braucht" klar unter seinen Normalwerten.

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228.132 Abnehmer fand die Spiegel-Ausgabe im Einzelverkauf, also an Kiosken, in Supermärkten, Tankstellen, etc. Damit lag das Heft fast 50.000 Exemplare unter dem Wert, der in der Vorwoche noch mit dem D-Day samt DVD erzielt wurde. Nur fünf Spiegel-Hefte blieben seit Start der IVW-Heftauflagen Mitte der 1990er-Jahre unter den nun erreichten 228.132. Auch die Normalwerte der vergangenen 12 Monate (263.500), bzw. drei Monate (250.500) wurden klar verfehlt. Die potenziellen Spiegel-Käufer fanden eine Geschichte über das Phänomen „Tatort“ also offenbar nicht sonderlich spannend. Im Gesamt-Verkauf, also inklusive Abos, Bordexemplaren, etc. kam Heft 23/2014 auf 848.226 Exemplare, davon 48.647 ePaper.

Der Focus meldete in dieser Woche gleich zwei Auflagen an die IVW: die der Hefte 23 und 24. Ausgabe 23/2014 sprang dabei mit 105.992 Einzelverkäufen zum erst zweiten Mal in diesem Jahr über die magische 100.000er-Marke. Erreicht wurde das vor allem dank einer beigelegten CD-ROM mit einem „Einstein-Gehirntrainer“, passend zum Titelthema „Kampf gegen das Vergessen“. Auch eine Woche später blieb der Focus über dem Soll, erreichte mit „Fitter, schlanker, stärker und einem WM-Planer als Beilage immerhin 90.145 Einzelverkäufe. Beide Hefte blieben damit klar über den aktuellen 12- bzw. 3-Monats-Durchschnittszahlen von jeweils etwa 80.500.

Eine aufsteigende Tendenz zeigt der stern: Nach 192.485, 207.022 und 212.530 Einzelverkäufen gab es diesmal 227.331 – klar mehr als im 3-Monats-Durchschnitt (210.500) und 12-Monats-Durchschnitt (220.500). Gelungen ist dieser Erfolg mit dem Thema „Der Rocker-Krieg“. Der „Report über die Halbwelt aus Prostitution, Gewalt und geheimen Männerritualen“ übte am Kiosk also offenbar eine gewisse Anziehungskraft auf den einen oder anderen Käufer aus.

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