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Oktober-Start der iWatch: Sprachsteuerung als Killer-Feature

Apple-CEO Tim Cook macht es spannend: Wird morgen mit der iWatch das erste völlig neue Apple-Produkt seit  2010 enthüllt?
Apple-CEO Tim Cook macht es spannend: Wird morgen mit der iWatch das erste völlig neue Apple-Produkt seit 2010 enthüllt?

Siri, die eher ungeliebte Sprachassistentin aus Cupertino, könnte vor einer bemerkenswerten Beförderung stehen. Beim iPhone im Einsatz eher verschmäht, könnte die Spracheingabe-Funktion bei Apples Wearable zum wichtigsten Feature werden, glaubt UBS-Analyst Steve Milunovich. 


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Gehören Selbstgespräche mit der Uhr künftig zum Alltag? An auf ihr Handgelenk einsprechende Menschen werden wir uns wohl in ein paar Monaten gewöhnen müssen, mutmaßt UBS-Analyst Steve Milunovich, der kürzlich die Gelegenheit hatte, mit Tim Cook zu sprechen. Der Apple-CEO erwähnte in diesem Zusammenhang, das er Nutzer in China auf der Straße auf ihre Uhr einsprechen sah statt Text-Nachrichten zu verschicken – und kein Wink kommt schließlich ohne Zaunpfahl daher.

Mit der nächsten Generation des mobilen Betriebssystems, iOS 8, ermöglicht Apple bereits mit gestischer Steuerung das Abspielen und Aufnehmen von Sprachnachrichten. Was beim iPhone, das im Alltag oft nicht automatisch einsatzbereit ist, weil es in der Tasche getragen wird, noch etwas sperrig wirkt, könnte nach Milunovichs Meinung bei der kommenden iWatch nun zum eigentlichen Killerfeature werden: einfach den Arm heben, und die Nachricht wird abgehört oder eingesprochen. Wer will schon auf einer kleinen Uhr herumtippen?

Oktober-Launch der iWatch erwartet
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Bleibt abzuwarten, ob die technische Innovationen auch gesellschaftlich angenommen wird. Erwartet wird der Launch der iWatch nach übereinstimmenden Medienberichten Anfang des vierten Quartals. Wie zunächst der  japanische Nikkei Asian Review und dann das Techportal re/code berichteten, visiert Apple einen Oktober-Launch an.

Das bestätigte unterdessen auch die Nachrichtenagentur Reuters mit weiterführenden Informationen: So soll der taiwanische Auftragsfertiger Quanta Computer mit der Produktion bereits im Juli beginnen. Das Timing macht Sinn: Apple reizt den PR-Buzz einige Wochen nach dem mutmaßlichen iPhone-Debüt maximal aus.

Nach Reuters-Quellen soll die iWatch über ein rechteckiges, 2,5 Zoll großes Display verfügen, das sich leicht gekrümmt vom Armband abhebt; Apples Wearable soll wie iPhone und iPad ein Touch-Display besitzen und sich drahtlos aufladen lassen. Fakten schafft Apples unterdessen das nächste Mal in knapp drei Wochen: Am 22. Juli nämlich verkündet der Kultkonzern aus Cupertino seine neuste Quartalsbilanz.

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