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„Manu, der Libero“: Die Pressestimmen zu #GERALG

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Alle feiern "Manu, den Libero“ (11Freunde). Für die SZ war Neuer schlicht "der beste Feldspieler“. In der FAZ meint Michael Ashelm, dass "gegen Algerien das Spielsystem von Joachim Löw an seine Grenzen gestoßen“ sei. Bissig kommentiert Micky Beisenherz via Twitter: "Nach dem Debakel gegen Algerien greift #Löw hart durch: Die #DFB Elf muss die Badeschlappen an Müller-Hohenstein zurück geben“

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In der Taz schreibt Jan Feddersen: „Die Deutschen spielen eher hässlichen Fußball. Und kommen weiter – noch. Im Viertelfinale wird diese Leistung nicht ausreichen“.

Spiegel Online sah eine „über weite Strecken an der Grenze zur Überforderung agierende Verteidigung und eine Offensive, die hochkarätige Chancen ausließ – wie ein Turnierfavorit präsentierte sich die Mannschaft von Trainer Joachim Löw gegen die leidenschaftlich kämpfenden und spielenden Algerier nur in einigen Passagen“.

Bei Süddeutsche.de analysiert Thomas Hummel: Hummels krank, Podolski verletzt, WM-Aus für Mustafi, Schweinsteiger mit Krämpfen raus – der Ausflug ins kühle Porto Alegre hinterließ Spuren. Obwohl bei Per Mertesacker später die Wut über unwirsche Fragesteller verraucht war, wirkte er reichlich erschöpft. Zum Viertelfinale gegen Frankreich in Rio de Janeiro sagte er: „Ich hab gedacht, wir spielen erst Samstag, jetzt werde ich von der Realität eingeholt und wir spielen schon Freitag. Das ist ein normaler Rhythmus, aber am Ende der Saison nicht so einfach.“

Unter der Zeile „mit schlaffen Flügeln“ kommt Michael Ashelm in der FAZ zu dem Schluss, dass die Löw-Taktik an ihre Grenzen gestoßen sei. „Es fehlt an Außenverteidigern, die das Spiel der deutschen Mannschaft nach vorne treiben. Löw sieht diese Anfälligkeit im eigenen System offenbar nicht, bislang besetzt er die Außenpositionen in der Defensive mit Innenverteidigern. Und Lahm spielt im Mittelfeld.“

Vor allem in der Einzelkritik geht die Bild hart mit den DFB-Kickern ins Gericht. So heißt es zu Benedikt Höwedes: „Nein, nein, nein! Er ist kein Linksverteidiger. Feghouli spielte ihn schwindelig. Und nach vorne geht eh nix.“ Zu Boateng: „Mal wieder Innenverteidiger, hatte aber große Probleme. Viele Stellungsfehler, lief in der ersten Hälfte nur 4,5 km“ und zu Mustafi: „Total-Ausfall als Rechtsverteidiger, 19 Prozent Fehlpässe“.

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Unter der brillianten Überschrift „Manu, der Libero“, fasst 11Freunde das 2:0 von Özil im Liveticker zusammen: „Özil. Allein vorm Tor. Schiebt aber noch mal auf Schürrle. Mach du, ich kann ja noch später, wenn ich auf meinem Zenit bin. Schürrles Schuss aber wird abgeblockt. Na gut: Also doch. Özil, was bleibt ihm übrig. Drischt ihn rein. Küsst dann den Adler. Und seine PR-Strategen denken schon über den nächsten Facebook-Post nach. Erster Entwurf: »YEAH!« (Plus Selfie mit Schürrle). Uns gefällt das natürlich auch.“

Noch einmal Neuer: Der US-Kult-Kicker und jetzige ESPN-Experte Alexi Lalas twitterte nach dem Match:

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