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Rekord: Über 17 Mio. sehen Sieg der Niederlande gegen Mexiko

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Am zweiten Tag der Achtelfinals kletterte die Quoten-Kurve des Ersten richtig nach oben. 17,61 Mio. sahen das 2:1 der Holländer gegen Mexiko - ein Marktanteil von 57,7% und die höchste Zuschauerzahl der laufenden WM abseits der drei deutschen Spiele. Das träge, aber am Ende sehr spannende Match Costa Rica - Griechenland sahen noch 9,84 Mio. Leute. Schärfster ARD-Konkurrent war der ZDF-Zweiteiler "Johanna und der Buschpilot".

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Hier sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Sonntag wissen müssen:

1. Niederlande holt WM-Rekord abseits der deutschen Spiele

Schon in der Vorrunde gehörten die Spiele der Holländer zu denen, die die meisten deutschen Zuschauer vor die Fernseher lockte. 14,56 Mio. sahen etwa den hohen Sieg gegen Spanien, fast 10 Mio. die beiden anderen Spiele, obwohl sie an Werktagen um 18 Uhr stattfanden. Das Achtelfinale gegen Mexiko kam nun auf 17,22 Mio. Fans im Ersten – und damit auf die höchste Zuschauerzahl der bisherigen WM 2014 abseits der drei deutschen Matches. Das zweite Spiel des Abends, das Costa Rica im Elfmeterschießen gegen Griechenland gewann, erreichte ab 22 Uhr bis in die Nacht hinein im Durchschnitt noch 9,84 Mio. Seher, die Zeit zwischen den beiden Spielen überbrückten 7,31 Mio. mit den Analysen, Vor- und Nachberichten, 6,24 Mio. mit dem ab 20.40 Uhr gezeigten „WM Club“.

2. ZDF hält mit „Johanna und der Buschpilot“ dagegen

Da das 18-Uhr-Spiel der Niederlande nicht in die Verlängerung ging, hatten die ARD-Konkurrenten es am Sonntag um 20.15 Uhr einfacher als noch am Samstag. Am besten lief es da für das ZDF und den Zweiteiler „Johanna und der Buschpilot“. 5,30 Mio. schalteten um 20.15 Uhr ein – tolle 15,2%. Selbst Teil 2, der ab 21.45 Uhr gegen weite Teile des Costa-Rica-Griechenland-Spiels antrat, kam noch auf 4,32 Mio. Seher und 14,6%. Abseits der WM-Strecke des Ersten war der Zweiteiler damit das erfolgreichste Programm des Tages.

3. ProSieben trumpft mit „In meinem Himmel“ auf

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Stärkster Privatsender war in der Sonntags-Prime-Time – auch im Gesamtpublikum – ProSieben. 3,05 Mio. Leute entschieden sich für Peter Jacksons „In meinem Himmel“ – ein Marktanteil von 9,3% und Platz 10 der Tages-Charts. Bei den 14- bis 49-Jährigen entschieden sich 2,18 Mio. für den Film und führten ihn zu 16,2% und auf den ersten Platz abseits der WM-Sendungen. Auch RTL blieb bei Jung und Alt hinter ProSieben, kam mit „Der Plan“ auf 2,64 Mio. Gesamt-Zuschauer (7,7%) und 1,60 Mio. 14- bis 49-Jährige (11,5%). Bei Sat.1 kam die Serie „Navy CIS“ mit einer Doppelfolge auf 2,06 Mio. Gesamt-Zuschauer (6,0%) und 880.000 14- bis 49-Jährige (6,4%).

4. kabel eins schlägt erneut Vox und RTL II

In der zweiten Privat-TV-Liga setzte sich am Abend wie schon am Samstag kabel eins durch. 1,23 Mio. Leute wollten die Komödie „NVA“ sehen, darunter 820.000 14- bis 49-Jährige (5,9%). Vox blieb mit dem „Perfekten Promi Dinner“ und Werten von 890.000 (2,7%), bzw. 470.000 14- bis 49-Jährigen (3,5%) weit unter dem Soll und auch RTL II konnte mit dem oft wiederholten „Spaceballs“ und 990.000 (2,9%), bzw. 760.000 Sehern (5,4%) nicht so richtig überzeugen.

5. SWR punktet mit Gardasee-Doku, Sky mit Actionfilm

In der Fußballpause um 20.15 Uhr erreichte auch der eine oder andere kleinere Sender schöne Zahlen. So sahen 1,22 Mio. Leute um 20.15 Uhr die Doku „Gardasee – das Versprechen des Südens“ aus der Reihe „Länder – Menschen – Abenteuer“ im SWR Fernsehen – ein toller Marktanteil von 3,5% und Platz 35 der Tages-Charts vor Sendern wie Vox und RTL II. Auch bei Sky lief es um 20.15 Uhr hervorragend: Immerhin 320.000 sahen die TV-Premiere von Robert Schwentkes „R.I.P.D.  Rest in Peace Development“ bei Sky Cinema – 0,9% und die stärkste Pay-TV-Zuschauerzahl seit dem Formel-1-Rennen in Monaco vor fünf Wochen.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums, der 14- bis 49-Jährigen und der 14- bis 59-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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