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27,25 Mio. sehen Sieg gegen die USA – neuer Rekord für die aktuelle WM

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Der erwartete Rekord ist da: 27,25 Mio. Fans sahen den 1:0-Sieg des deutschen Teams gegen die USA - mehr als bei allen anderen Spielen der bisherigen Fußball-WM. Der Marktanteil lag am Vorabend im ZDF damit bei sagenhaften 84,2%. Um 22 Uhr sahen noch 8,61 Mio. Algerien-Russland, um 20.15 Uhr trumpfte u.a. der WDR mit einem alten "Tatort" auf.

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Hier sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Donnerstag wissen müssen:

1. WM-Rekord für die deutsche Nationalmannschaft

Die bisherige Bestleistung der WM 2014 stammte aus dem ersten Spiel des deutschen Teams: 26,29 Mio. sahen am 16. Juni den hohen Sieg gegen Portugal. Nun – gegen die USA – waren es noch fast 1 Mio. mehr, nämlich 27,25 Mio. Für einen Platz in der Alltime-Top-10 der deutschen TV-Historie reicht das aber noch nicht, dafür wären derzeit 27,96 Mio. Zuschauer nötig. Durch das Weiterkommen der deutschen Mannschaft könnte es aber im Achtel- oder einem eventuellen Viertelfinale so weit sein. Den kommenden deutschen Gegner Algerien sahen um 22 Uhr noch 8,61 Mio. beim Spiel gegen Russland – 43,1%. Dazwischen punktete auch Teil 2 von Marietta Slomkas Doku „Zwischen Anden und Amazonien“ – 7,70 Mio. Seher und 26,2% sind gigantische Zahlen für eine Dokumentation.

2. Vorabend-Konkurrenz mit erbärmlichen Zahlen – selbst „GZSZ“

Wie ein WM-Spiel des deutschen Teams die Leute bewegt und davon abhält, andere Programme zu schauen, war diesmal besonders gut zu beobachten. Angesichts des Marktanteils von 84,2% wird deutlich, mit welchen Marktanteilskrümeln sich die Konkurrenz zufrieden geben musste. Selbst der Hit „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ erreichte ab 19.35 Uhr mit 1,29 Mio. Sehern ganze 3,8% und mit 610.000 14- bis 49-Jährigen 4,6%. Im Ersten kam die Serie „Koslowski & Haferkamp“ um 18,50 Uhr auf 1,0% (!) im Gesamtpublikum, ProSieben erreichte mit den „Simpsons“ sogar nur 0,8% und 0,9%.

3. ARD hält sich mit „Mord in bester Gesellschaft“ solide, Sat.1 punktet mit „Criminal Minds“

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Die besten Chancen hatte die ZDF-Konkurrenz noch um 20.15 Uhr – zwischen den beiden Spielen. Dort kam Das Erste mit „Mord in bester Gesellschaft“ etwa auf 3,18 Mio. Seher und 10,8% – halbwegs solide Zahlen. Zufriedener kann Sat.1 sein, das mit drei Episoden „Criminal Minds“ bis zu 2,40 Mio. Leute anlockte und insbesondere bei den 14- bis 49-Jährigen mit bis zu 11,4% überzeugte. RTL-Wiederholung „Doctor’s Diary“ blieb insgesamt bei 5,0% und 6,4% hängen, im jungen Publikum bei 8,2% und 10,9%, ProSieben kam mit „(T)Raumschiff Surprise“ auf 5,6% im Gesamtpublikum und 9,9% bei den 14- bis 49-Jährigen.

4. kabel eins schlägt Vox und RTL II

In der zweiten Privat-TV-Liga kann nur kabel eins halbwegs zufrieden sein. Immerhin 610.000 14- bis 49-Jährige entschieden sich für den Film „Im Dutzend billiger“ – solide 5,6%. Damit blieb der Sender in der Prime Time auch vor den Konkurrenten Vox und RTL II. Vox erreichte mit „Arthur“ ganze 330.000 14- bis 49-Jährige (3,0%) und 520.000 Gesamt-Zuschauer (1,8%), RTL II lockte mit den „Kochprofis“ 480.000 14- bis 49-Jährige (4,3%), mit dem „Frauentausch“ 550.000 (5,6%).

5. sixx trumpft mit „Witches of East End“ auf, WDR mit Münster-„Tatort“

Stärkstes Programm der kleineren Sender war am Donnerstag erwartungsgemäß der Münsteraner „Tatort: Das ewige Böse“ aus dem Jahr 2006, den das WDR Fernsehen um 20.15 Uhr wiederholte. 2,02 Mio. Krimifans bescherten dem Film grandiose 6,8% und Platz 19 der Tages-Charts. Um 20.15 Uhr musste sich der WDR damit nur dem ZDF, dem Ersten und Sat.1 geschlagen geben. Starke Zahlen erreichte auch arte um 20.15 Uhr: 870.000 Zuschauer für „Das unsichtbare Mädchen“ entsprachen 3,0%. Im jungen Publikum landete sixx weit über seinen Normalwerten: 300.000 14- bis 49-Jährige bescherten den „Witches of East End“ 2,7%. Erfolgreichstes Pay-TV-Programm war am Donnerstag die Serie „Law & Order“, die bei 13th Street um 20.15 Uhr 140.000 einschalteten, um 21 Uhr sogar 190.000.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums, der 14- bis 49-Jährigen und der 14- bis 59-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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