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Der starke Protest der New York Times für verurteilten Al Jazeera-Journalisten

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In Ägypten wurde der australische Al Jazeera-Journalist zu sieben Jahren Haft verurteilt. Ohne echte Beweise. Während hierzulande weitestgehend nur über den Fall berichtet wurde, zeigen die englischsprachigen Journalisten eine beeindruckende Solidarität mit dem Kollegen. Der Protest hat mittlerweile einen eigenen Hashtag und die New York Times räumte extra die letzte Seite frei. Diesmal zeigte sie: nichts.

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Natürlich war die Seite nicht gänzlich weiß. Am unteren rechten Rand stand noch der Text: „This is what happens when you silence journalists“.

Die New Yorker sind mit ihrem Protest in bester Gesellschaft. Längst hat die Empörung über das Urteil mit #freeajstaff einen eigenen Hashtag. Zudem beteiligen sich viele andere Redaktion und Journalisten an dem Protest, indem sie Fotos von sich posten, bei denen sie sich selbst die Münder zugeklebt haben.

Das beeindruckenste Bild dazu lieferte die BBC. Aber auch der Toronto Star konnte alle Kollegen von der Notwendigkeit eines organsierten Protestes überzeugen.

Leider werden sich die Machthaber in Ägypten kaum von ein paar demonstrierenden Journalisten umstimmen lassen. Da hilft wohl nur politischer Druck. Aber vielleicht hilft der Presse-Protest ja genau diesen aufzubauen oder zu verstärken.

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